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News | Aktuelles 2019

DRK Kitas mit „Toni singt“ ausgezeichnet

Machen sich gemeinsam für das Singen mit Kindern stark: Ingeborg Weber (Vorsitzende des Sängerbundes Ravensberg, v. l.), Ursula Reinsch (Leiterin DRK Kita Nestwerk), Marlene Schütze, Paul Brockhoff (beide DRK Kita Löwenzahn), Hannah Meister (Referentin des Chorverbandes), Jaime Hernandez und Britta Fleischer (beide DRK-Kita Nestwerk).
Haben sich in einer mehrtägigen Schulung beim Chorverband NRW erfolgreich fortgebildet: Britta Fleischer (von links), Olga Döhl, Christiane Beckmann, Jaime Hernandez, Monika Bieniek, Marina Agic, Christina Kaehler und Nina Nossek (nicht auf dem Foto).

Drei Kitas des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) wurden mit dem „Toni singt“ ausgezeichnet. Verliehen wurde die Plakette des Chorverbandes NRW von Ingeborg Weber, Vorsitzende des Sängerbundes Ravensberg. Die DRK Kitas Nestwerk, Lummerland und Löwenzahn sind die ersten Einrichtungen, die in Bielefeld seit der Neuaufnahme des Frühförderprojektes in 2016 für ihr elementares vokalpädagogisches Engagement geehrt werden.

„Toni singt“ ist eine der größten landesweiten Bildungsinitiativen mit dem Ziel, das Singen wieder stärker in die Familien und die Gesellschaft zu bringen. Die praxisnahe musikalische Fortbildung zum Singen mit Kindern richtet sich in erster Linie an Erzieher und Tageseltern. Sie werden von pädagogisch qualifizierten Dozent*innen angeleitet, erlernen den sicheren Umgang mit der eignen Singstimme und können so das Singen spielerisch im Kita-Alltag einsetzen. 

In Bielefeld wurde die Fortbildung von Hanna Meister, Sopranistin und Musikpädagogin aus Detmold geleitet. Für sie ist es eine „wundervolle Aufgabe“, die eigenen vokalpädagogischen Erfahrungen an diejenigen weiterzugeben, die täglich mit Kindern arbeiten. Das einzigartige Konzept „Toni singt“ befähige Erzieher*innen und Tageseltern dazu, Kinder spielerisch und phantasievoll an die Musik heranzuführen. „Das gemeinsame Singen und Musizieren wird so zum Erlebnis, bei dem nicht nur die Kinder ihre Stimme und ihre musikalische Begabung entdecken, sondern auch die Erwachsenen“.

Ursula Reinsch, Leiterin der DRK Kita Nestwerk, betont, welche Bedeutung Singen und Musizieren gerade für Kinder im Kindergartenalter hat: „Die Kinder profitieren davon auf allen Ebenen. Gemeinsames Singen und Musizieren fördern die kindliche Intelligenz, soziales Lernen, Kontakt- und Teamfähigkeit“. Studien belegten, so Reinsch, dass Kindergartenkinder, die regelmäßig singen, bei Einschulungstests besser abschneiden.

Teilnehmer der „Toni singt“-Schulungen erhalten wertvolle und vielfältige Praxisanregungen zum Singen mit Kindern sowie musikalische Spielideen und Lieder, die Erwachsenen und Kindern zugleich Spaß machen. Für die vokalpädagogischen Grundlagenschulungen ist keine musikalische Vorbildung erforderlich. Informationen über das Fortbildungsangebot sowie die nächsten Fortbildungstermine finden sich unter www.tonisingt.de.

 

 

 

 

„OWL zeigt Herz“ fördert Schwimmkurse in DRK Kitas - Mit dabei auch Vorschulkinder der DRK Kita Nestwerk

Mehr Kinder sollen Schwimmen lernen. Dafür machen sich Daniel Stephan (Vorsitzender „OWL zeigt Herz“, Katja Pollakowski (BBF) und Petra Schlegel (DRK) ein.
41 Vorschulkinder aus Kitas des DRK Kreisverbandes Bielefeld lernen dank der Förderung von „OWL zeigt Herz“ Schwimmen.

Seit Gründung von „OWL zeigt Herz“ im Jahre 2007, fördert der sozial engagierte Verein neben den Bereichen Kultur und Musik auch mit seinem eigens gegründeten Projekt „Sport macht Kinder stark“ unterschiedlichste Sportangebote für Kinder. Bereits im letzten Jahr haben mit Unterstützung des Vereins in Lemgo insgesamt 150 Grundschülerinnen und Grundschüler der Region Ostwestfalen-Lippe aktiv an den Ferienschwimmkursen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) teilgenommen.

„Ab jetzt werden wir dieses erfolgreiche Projekt im Rahmen von „Sport macht Kinder stark“ auch in Bielefeld umsetzen und so mit einer Gesamtspende von 20.000 Euro fördern“ sagt Daniel Stephan, als 1. Vorsitzender von „OWL zeigt Herz“ und Pate des Projekts „Sport macht Kinder stark“. In Kooperation und Partnerschaft mit der zur Stadtwerke-Gruppe gehörenden „Bielefelder Bäder und Freizeit GmbH“ (BBF) können nun auch in der Teuto-Metropole die kleinsten Wassersportler aktiv sein und sich zu sicheren Schwimmern entwickeln.

Von der Förderung profitieren bereits jetzt 41 Vorschulkinder aus Kitas des DRK in Bielefeld. Nach Ferienschwimmkursen im Familienbad Heepen wird das Projekt nun im SennestadtBad fortgeführt. Hier finden die Kurse von August bis Dezember 2019 wöchentlich statt. Zeitgleich werden von September bis Dezember 2019 ebenfalls wöchentlich die Schwimmbahnen des ISHARA in weiteren Kursen genutzt. Petra Schlegel, Fachberatung Kitas beim DRK Kreisverband Bielefeld, ist begeistert: „Die Resonanz von Kindern und Eltern ist großartig. Die Kinder sind hochmotiviert und freudig bei der Sache“.

Mit viel Spaß und Geduld wird den Kindern vom geschulten BBF-Fachpersonal das Schwimmen beigebracht. Die Kinder vertiefen ihre Fähigkeiten im Tauchen, Gleiten und Springen. Im Vordergrund stehen das Erlernen der Koordination von Armen und Beinen sowie das Trainieren von Kraft und Ausdauer. Die intensiven Schwimmkurse umfassen in der Regel 15 Einheiten à 45 Minuten und das ein bis zweimal wöchentlich. Ziel ist sicheres Schwimmen im tiefen Wasser zu erlernen. Am Ende wird nach bestandener Prüfung das Seepferdchen-Abzeichen überreicht. Dies beinhaltet 25 Meter schwimmen, das Heraufholen eines Gegenstandes aus dem schultertiefen Wasser und einen Sprung vom Beckenrand.

Katja Pollakowski von der BBF erklärt „Die Stadtwerke Bielefeld Gruppe trug auch einen sportlichen Teil zu diesem Projekt bei. Die BBF forderte die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens dazu auf, gemeinsam 54,3 Kilometer zu schwimmen und damit „OWL zeigt Herz“ zu unterstützen. Da das Ziel erreicht wurde, spendet die BBF zwei Kurse für insgesamt 20 Kinder an den Verein“.

 

 

 

 

20 Jahre DRK Kita Nestwerk - „Vogelhochzeit“ zum Kita-Jubiläum

Marlene (v. l.) und Ranim (beide 6 Jahre) waren zwei von zehn Kindern, die in der „Vogelhochzeit“ Solostimmen übernahmen.
Langsam nähern sich das verliebte Vogelpärchen, dargestellt durch Havin (5, v. l.) und Tiberius (6) aneinander an.
So schön kann Vogelliebe sein: Ezdayi (6, v. l.) und Theresa (5) gehören zu den Hauptdarstellern bei der „Vogelhochzeit“.

Die Kita Nestwerk des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) am Rüggesiek in Heepen hat ihren 20. „Geburtstag“ mit einem fröhlichen Familienfest gefeiert. Rund 350 Kinder, Eltern, Großeltern, Kooperationspartner, Ehrenamtliche und Mitarbeitende feierten mit. Zum Jubiläum führten Kinder und Kita-Team das Musical „Die Vogelhochzeit“ von Rolf Zuckowski auf.

Zwei Monate lang hatten die rund 90 Mitwirkenden Lieder und Rollen einstudiert sowie das Bühnenbild angefertigt. „Wir haben die täglichen Angebote in den Bereichen Musik, Kreativität, Theater und Rollenspiel so gestaltet, dass jedes Kind überall hineinschnuppern konnte“, erzählt Kita-Leiterin Ursula Reinsch. Nach einer vierwöchigen Zeit des Ausprobierens entschieden sich die Kinder, ob sie als Chorsänger*in, Solist*in oder Schauspieler*in mitmachen wollten. „Das war eine echte Teamleistung, alle waren mit Herzblut dabei“, berichtet Reinsch.

In dem über 30 Minuten dauernden Stück standen über 20 Kinder in bunten Vogel-, Käfer-, Bienen- oder Baumkostümen auf der Bühne und spielten die Geschichte, in der drei Vogelpaare nach einer fröhlichen Hochzeitsfeier und einer langen Zeit des Brütens ein Vogelbaby bekommen. 35 Chorkinder und zehn Jungen und Mädchen, die sich trauten eine Solostimme am Mikrophon zu übernehmen, präsentierten das Stück mit großer Freude und Textsicherheit und wurden dabei von einer E-Gitarre und Flöten der Erzieher*innen unterstützt. Alle Kinder agierten konzentriert wie kleine Profis, obwohl sie erst zwischen drei und sechs Jahre alt sind.

Die Gäste belohnten die tolle Leistung der Kinder mit tosendem Applaus. Unter ihnen auch Bezirksbürgermeister Holm Sternbacher und DRK Kreisgeschäftsführer Ralf Großegödinghaus, die zum runden Jubiläum gratulierten. Die Leistung Einzelner hervorzuheben, fällt der Kita-Leiterin schwer. „Das große Engagement aller hat mich tief berührt und gezeigt, was wir hier gemeinsam auf die Beine stellen können“, sagt Reinsch. An die erfolgreiche Aufführung schloss sich ein Kita-Fest mit einem bunten Mitmach-Programm im Garten der Einrichtung an, bei dem alle Gäste ausgelassen zusammen feierten.

1999 eröffnete die Kita als integrative Schwerpunkteinrichtung mit zunächst drei Gruppen, die 55 Kinder im Alter von vier Monaten bis 14 Jahren besuchten. Im Herbst 2003 wurde eine vierte Gruppe im Erweiterungsbau eingerichtet, die zugleich eine Natur- und Technikwerkstatt beherbergt. Heute besuchen 79 Kinder im Alter von einem bis sechs Jahren die Einrichtung, davon 18 im Alter von unter drei Jahren und bis zu vier Kinder mit besonderem Förderbedarf. Diese werden von 13 pädagogischen Fachkräften betreut.

2009 erhielt das Nestwerk die Zertifizierung zum Familienzentrum. Als erste DRK-Kita in Bielefeld erhielt die Einrichtung 2012 die Auszeichnung „Haus der kleinen Forscher“. Im November des gleichen Jahres konnte der U3-Erweiterungsanbau bezogen und damit die Betreuungskapazitäten in dieser Altersgruppe nahezu verdoppelt werden. 

 

 

 

10 Jahre Early English beim DRK - Englisch lernen mit allen Sinnen

10 Jahre Early English im DRK: Erzieher Uwe Hacker mit der Handpuppe Henry und Projektleiterin Marita Gelbe-Kruse gratulieren.
Christina und Christoph Fliether alias Annie und Alex spielen und singen mit viel Freude beim Early English-Mini-Musical.

Mit Kindern, Eltern und Erzieher*innen haben die Kitas des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) 10 Jahre „Early English“ im DRK gefeiert. Dort lernen alljährlich Kinder im letzten Kindergartenjahr erste Redewendungen in englischer Sprache. Seit 2009 haben 650 Kinder mitgemacht.

Von Anfang an verantwortlich für das Projekt beim DRK ist Marita Gelbe-Kruse. „Die Kinder lernen mit allen Sinnen“, sagt die Projektleiterin. „Es werden nicht nur die Sprache, sondern auch musische, soziale und feinmotorische Kompetenzen gefördert“. Acht Monate lang treffen sich die Kinder einmal in der Woche in Kleingruppen. Intuitiv und spielerisch erobern sie den neuen Sprachraum. „Das macht ihnen so viel Spaß, dass sie das Lernen gar nicht bemerken“. Lieder, einfache Übungen, Spiele sowie Mal- und Bastelarbeiten sind die wichtigsten Bausteine der Mini-Lessons. Diese enthalten jeweils ein Lernziel und bauen systematisch aufeinander auf.

Erzählt wird dabei die spannende Geschichte von Annie und Alex, die mit ihren Freunden bei ihrer Reise durch das „Rainbowland“ viele Abenteuer erleben. Als Höhepunkt eines jeden Early English-Jahres besuchen sie das DRK und spielen vor allen Kindern und ihren Eltern das Annie- und Alex-Musical. Mit dabei sind natürlich die bekannten Songs aus dem Early English-Programm, die von den kleinen Sprachtalenten begeistert mitgesungen werden. Gemeinsam wird gezählt, Gegenstände und Farben benannt und sich begrüßt, ganz klar also: „English is easy, English is fun“.

Entwickelt wurde das Lernkonzept von dem Lehrer und Musiker Paul Lindsay. Er erfand auch die Geschichte von Annie und Alex, komponierte und textete alle Lieder. Bundesweit nehmen mehr als 5.000 Kinder am Early English-Programm teil.

 

 

 

DRK Kita Nestwerk: Spende bringt Kinder in Bewegung

Hier ist was los: Alva (6) und Bo (3) toben im neuen Bällebad

Über ein neues Bällebad und einige Hundert Ersatzbälle freuen sich die Kinder der Kita Nestwerk des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Heepen. Eine Finanzspritze des Fördervereins und der Bielefelder Rotkreuzstiftung haben die Anschaffung möglich gemacht. Das alte Bällebad sei defekt gewesen und habe ausgetauscht werden müssen, erzählt Kita-Leiterin Ursula Reinsch: „Jetzt können die Kinder wieder die Seele baumeln lassen oder sich nach Herzenslust austoben“.

Die rot-gelbe Attraktion im Mondraum der Kita ist besonders während der Freispielzeit ein beliebter Spielort für die 79 Kinder, egal welchen Alters und welcher Entwicklungsstufe. Aber auch von Therapeuten werde das Bällebad zur Frühförderung genutzt.  Dort schulen die Kinder spielerisch ihre Körperwahrnehmung und verbessern ihre Motorik. „Das macht es so beliebt. Ganz nebenbei üben sich die Kinder sich im Aufräumen“, sagt Reinsch mit einem Augenzwinkern. Denn natürlich ist die Versuchung groß, die leichten, kunterbunten Bälle durch die Gegend zu werfen. Auch die sechsjährige Alva und die dreijährige Bo haben beim Fototermin eine Menge Spaß.

Wir wünschen allen Kindern und Familien ein glückliches und gesundes Jahr 2019!