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News | Aktuelles 2020

• Bielefeld 18.03.2020

 Coronavirus Hygiene-Tipps mehrsprachig

• Bielefeld 16.03.2020

DRK-Kitas ab dem 16.03.2020 geschlossen

• Bielefeld 11.03.2020

  Aktuelle Berichterstattung über die DRK Kita Lummerland

• Bielefeld 07.02.2020

   Ehrenamtler forscht mit Kita-Kindern

Coronavirus Hygiene-Tipps mehrsprachig


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DRK-Kitas ab dem 16.3.2020 geschlossen

Die Landesregierung NRW hat angeordnet, dass in Nordrhein-Westfalen alle Schulen und Kitas ab dem 16.03. bis mindestens 19.04.2020 geschlossen werden. Damit soll die Infektionskette des Corona-Virus eingedämmt und seine Ausbreitung verlangsamt werden.

Für Kinder von Eltern bestimmter Berufsgruppen gewährleistet das DRK in Bielefeld unter bestimmten Voraussetzungen eine Notbetreuung. Dieses Angebot kann lediglich in Anspruch genommen werden, wenn beide Elternteile Berufsgruppen angehören, die in kritischen Infrastrukturen tätig sind, beziehungsweise von Alleinerziehenden, die in diesen Berufsgruppen tätig sind.

Eine Liste der betroffenen Berufsgruppen hat das Familienministerium am Sonntag (15.03.2020) veröffentlicht. Dazu zählt die Landesregierung folgende Branchen:

    Energie wie Strom, Gas, Kraftstoffversorgung

    Wasser, Entsorgung

    Ernährung, Hygiene

    Informationstechnik und Telekommunikation

    Gesundheit

    Finanz- und Wirtschaftswesen wie Banken und Jobcenter

    Transport und Verkehr

    Medien

    staatliche Verwaltung (Bund, Land, Kommune)

    Schulen, Kinder- und Jugendhilfe, Behindertenhilfe

Betroffene Eltern dieser Berufsgruppen, die die Betreuung nicht anderweitig organisieren können, müssen eine Bescheinigung durch ihre Arbeitgeber ausfüllen lassen und beim DRK, Fachbereichsleitung Kitas, Petra Schlegel einreichen.

Das DRK Bielefeld bittet alle Eltern für die Notwendigkeit dieser Maßnahmen um Verständnis, da sie zur Eindämmung der Ausbreitung der durch das Corona-Virus ausgelösten Krankheit Covid-19 in Bielefeld dienen.

Weitere Informationen im Kontext der Coronavirus-Pandemie finden Sie fortlaufend auf unserer Homepage.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aktuelle Berichterstattung über die DRK Kita Lummerland - „Wir schützen das Wohl der uns anvertrauten Kinder“

(Foto Zelck DRK)

Im Rahmen eines arbeitsrechtlichen Verfahrens gegen eine ehemalige Mitarbeiterin wurden erneut Vorwürfe der Kindeswohlgefährdung und der Vertuschung dieser Vorwürfe durch eine andere Mitarbeiterin und die Kita-Leitung der DRK Kita Lummerland erhoben. Die örtlichen Medien haben am 10. und 11. März über das Thema berichtet.

Wir stellen klar:

Der DRK-Kreisverband Bielefeld nimmt seine Aufgaben sehr ernst; so steht bei unserer Arbeit in unseren DRK-Kitas das Kindeswohl an erster Stelle.

Nach sorgfältiger Auseinandersetzung haben wir in Benehmen mit dem Betriebsrat entschieden, einer Mitarbeiterin der DRK Kita Lummerland in Bielefeld fristlos zu kündigen und der Mitarbeiterin unsere Gründe erklärt. Unsere Entscheidung wird aktuell vor dem Arbeitsgericht in Frage gestellt; wir hoffen jedoch darauf, dass unsere sorgfältig abgewogene Entscheidung richterlich bestätigt wird. Aus Fairness gegenüber unserer ehemaligen Mitarbeiterin möchten wir die Gründe für die Entlassung der Mitarbeiterin nicht im Detail ausführen.

Entgegen den Verlautbarungen haben wir der Mitarbeiterin nicht gekündigt, weil sie auf Vorfälle aufmerksam gemacht hat. Die Mitarbeiterin beharrte öffentlich darauf, dass Vorfälle eine Straftat darstellten und nun auch darauf, das DRK kehre Vorfälle unter den Teppich. Dies trifft nicht zu. Das DRK hat die Vorfälle unter Beteiligung des Vorstandes, des Betriebsrates, des Jugendamtes, des Landesjugendamtes und durch Befragungen der Mitarbeitenden aufgearbeitet.

Wir sind uns als Vertreter des Deutschen Roten Kreuzes im Kreisverband Bielefeld unserer Verantwortung bewusst. Gemeinsam mit unseren ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und unseren hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern engagieren wir uns für das Gemeinwohl. Wir befinden uns auf einem guten Weg, aber auch wir werden in unserem Handeln vor Herausforderungen gestellt. Wenn Kritik geübt wird, dann stellen wir uns dieser und gehen verantwortungsvoll damit um.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der DRK Kita Nestwerk ist Klaus Uffmann seit 10 Jahren naturwissenschaftlichen Phänomenen auf der Spur

Sind vom Forschen mit Klaus Uffmann (vorne, Mitte) begeistert: Linus (von links), Jan, DRK Kita-Leiterin Ursula Reinsch, Ruben, Linus, Nico, Konstantin und Ermioni.
Kita-Leiterin Ursula Reinsch überbrachte die Glückwünsche von DRK Präsident Stephan Nau an Klaus Uffmann für 10 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit für das DRK.
Geduldig hilft Klaus Uffmann (rechts) Rhea beim Pipettieren ihrer Seifenlösung. Jan schaut gespannt zu. (Fotos: Rempe/ DRK)

Wenn Klaus Uffmann die Kita Nestwerk des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) betritt, trägt er nicht nur ein Lächeln auf den Lippen, sondern bringt auch eine prall gefüllte Klappkiste mit. Darin stapeln sich Reagenzgläser, Pipetten, Schutzbrillen und allerlei Substanzen in geheimnisvollen Gläsern.

„Mein Labor habe ich immer dabei“, sagt der 74-Jährige und wird gleich von einer muntereren Kinderschar in Beschlag genommen. Die Liebe zu seinem Beruf lässt den Entwicklungsingenieur und Chemotechniker auch im Ruhestand nicht los. Er will Kindern die Freude am Experimentieren und Forschen vermitteln – und das bereits seit zehn Jahren. „Forschen mit Herrn Uffmann“ heißt das Angebot, dass bei den Kindern der DRK Kita Nestwerk einmal pro Woche ganz hoch im Kurs steht. Die Reaktion verschiedener Substanzen, Inhaltsstoffe von Lebens- oder Düngemitteln, Stromkreise oder die Wirkweise eines Dynamos – die Liste der Themen ist lang und spannend.

Für Kita-Leiterin Ursula Reinsch ist das langjährige ehrenamtliche Engagement des rüstigen Rentners ein „absoluter Glücksfall“. Seit fast 20 Jahren hat der Fachbereich „Natur und Technik“ einen besonderen Stellenwert in der pädagogischen Arbeit. Im Jahr 2012 wurde das Familienzentrum als „Haus der kleinen Forscher“ zertifiziert. „Wir möchten, dass unsere Kinder die Natur und naturwissenschaftliche Phänomene besser kennenlernen“, sagt Reinsch. „Es ist ein Gewinn für alle, wenn beim Forschen mit Herrn Uffmann pädagogische Themen aus Natur und Technik weiter vertieft werden“.

Der Ehrenamtler sorgt mit seiner ruhigen und freundlichen Art dafür, dass Kinder und Erzieher*innen gleichermaßen vom Forscher-Fieber gepackt werden. „Die Idee dazu hatte mein Sohn“, erzählt Uffmann. Vor zehn Jahren besuchten die beiden Enkelkinder des stolzen Opas die DRK Kita. Der Ruheständler, der in seiner Freizeit eine Arbeitsgruppe beim Naturwissenschaftlichen Verein für Bielefeld leitet, war spontan begeistert. „Es ist wichtig, dass Kinder frühzeitig mit Naturwissenschaften in Berührung kommen“, so seine Motivation.

Dass Uffmann gerne mit Kindern zusammenarbeitet, ist auch beim Rotkohlexperiment zu sehen. Mithilfe von Zitrone, Soda oder Waschpulver verfärbt sich der violette Rotkohlsaft rot, grün oder blau. Die Kinder, alle im Alter von drei bis sechs Jahren, sind voll konzentriert, auch nach einer Dreiviertelstunde noch. „Es ist schön zu sehen, dass es ankommt, was man macht“, freut sich Uffmann. Ihm ist wichtig, dass jedes Kind im Laufe eines Experiments mindestens einmal mitmachen kann. Nach besonderen Ereignissen gefragt, antwortet der ehrenamtliche Forscher bescheiden: „Wenn ein Kind sagt, das war aber heute schön“. So wird er sich auch weiter regelmäßig auf den Weg zu den Kita-Kindern machen – mit seinem Labor in der Kiste und einem Lächeln im Gepäck.

 

 

 

 

Wir wünschen allen Kindern und Familien ein glückliches und gesundes Jahr 2020!