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News | Aktuelles 2021

Übersicht 2021

DRK Kita Nestwerk wird saniert

Im Jahr 1999 wurde die DRK Kita Nestwerk in Heepen errichtet. Jetzt wird das Gebäude saniert. Foto: Christina Rempe / DRK

Die Kita Nestwerk des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Heepen wird saniert. Auf dem Plan stehen unter anderem der Rückbau des in den Jahren 2012/ 2013 errichteten Anbaus, die Verstärkung der Fundamente im Altbau und die Sanierung der Erker.

1999 wurde die Kita am Rüggesiek errichtet, 2003 erfolgte eine Erweiterung um eine vierte Gruppe mit Natur- und Technikwerkstatt. 2013 wurde ein weiterer Anbau mit Schlafraum und Sanitärbereich für die unter Dreijährigen eingeweiht. Seither wurde die Kita – wie alle Gebäude des DRK – im Rahmen von Routinekontrollen regelmäßig auf Sicherheit überprüft. Nachdem es zu verstärkter Rissbildung in den Wänden gekommen war, ließ das DRK das Gebäude kontinuierlich von einem Baugutachter in Augenschein nehmen. „Die Sicherheit der Kinder und unserer Mitarbeitenden steht für uns an erster Stelle“, betont DRK Vorstand Christopher Brandes.

Um den Ursachen auf den Grund zu gehen, sperrten die DRK-Verantwortlichen im Dezember des vergangenen Jahres vorsorglich den U3-Bereich, quartierten die Gruppe in den Bewegungsraum der Kita um und gaben ein weiteres Gutachten in Auftrag. Das Ergebnis: Extrem trockene Sommer in den Jahren 2018 bis 2020 in Verbindung mit Starkregenereignissen sowie sechs jahrhundertealte Eichen, die dem Boden zusätzlich Wasser entziehen, hatten den Baugrund verändert und zu Rissen am Gebäude geführt.

Zwischenzeitlich beauftragte das DRK die Firma Planart aus Bad Driburg, den Umfang der erforderlichen Sanierungsmaßnahmen zu ermitteln. Architekt Julian van der Made Blome hat die Ergebnisse des Baugutachtens jetzt vorgelegt. Demnach sei es aus wirtschaftlichen Gründen und im Hinblick auf die Bodenbeschaffenheit sinnvoller, den 37 Quadratmeter großen U3-Anbau zurückzubauen. In einem Gespräch mit Bezirksbürgermeister Holm Sternbacher, Jugendamt und Bauamt der Stadt Bielefeld erörterten die Verantwortlichen des DRK das weitere Vorgehen.

Darüber wurden jetzt auch die Eltern der Kita umfassend informiert. Der U3-Anbau soll in den Sommerferien zurückgebaut werden. Auch die weiteren Sanierungsmaßnahmen am Altbau können im Anschluss daran im laufenden Kita-Betrieb erfolgen. „Wir sind uns darüber im Klaren, dass sich Baulärm nicht vollständig ausschließen lässt“, sagt Brandes. Die Bauarbeiten versuche man daher in Abstimmung mit dem Architekten so zu planen, dass der laufende Betrieb möglichst wenig beeinträchtigt wird. Derzeit geht das DRK – in Anhängigkeit vom Bauverlauf – davon aus, dass die U3-Gruppe noch in diesem Jahr wieder in ihren ursprünglichen Gruppenraum zurückkehren kann.

 

 

 

 

Traditionelles Early-English-Mitmach-Musical für Vorschulkinder und ihre Eltern

(Fotos: DRK)


Toll, dass das geklappt hat! Im vergangenen Jahr musste das traditionelle Early-English-Mitmach-Musical für Vorschulkinder und ihre Eltern wegen der Corona-Pandemie ausfallen. Jetzt gab es gleich eine doppelte Premiere: Für die Early-English-Kinder der drei Heeper DRK Kitas Heeper Strolche, Nestwerk und Lummerland kamen die bekannten Early-English-Held*innen Annie und Alex ganz coronakonform in den Garten der Kita Heeper Strolche.

Für die Darsteller Christina und Christopher Fliether war es die erste Aufführung seit zwei Jahren – und auch die einzige in diesem Jahr. Auch die Kinder haben ihren Early-English-Kurs unter Coronabedingungen absolviert. Umso schöner für alle, die bekannten Lieder noch einmal gemeinsam zu singen, die die Kinder mit viel Spaß an die englische Sprache heranführen.

Mehr unter www.annie-alex.com

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Kita-Kinder forschen, bis die Fetzen fliegen

Haben mit der ganzen Kita Forscherfest gefeiert: Kita-Leiterin Ursula Reinsch (Vorne, v. l.), Luis, Bo, Can, Jan, Projektleiterin Christiane Krüger (hinten, v. l.), Milan, Marten, Erijona und Wiebke Esdar.
Die Kinder schöpften Papier mit der Hand und bemalten es mit bunten Farben als Schatzkarten.
Gerollt, geklebt, gefaltet, geknüllt: Es gibt viele Möglichkeiten, Papier stabiler zu machen. Einige von ihnen probierten die Kinder aus und ließen dabei erstaunliche Bauwerke entstehen. (Foto: DRK)

Es lässt sich falten, zerreißen, zerknüllen, kleben oder stapeln: Papier kann vielseitig eingesetzt werden und eignet sich nicht nur zum Malen, haben Kinder der Kita Nestwerk des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) erfahren. Unter dem Motto „Papier - das fetzt!“ veranstaltete das Familienzentrum eine Forscherwoche mit spannenden Aktionen und Experimenten rund um das Thema Papier. Anlass war der Tag der kleinen Forscher am 16. Juni – ein bundesweiter Mitmachtag für frühe naturwissenschaftliche und technische Bildung (MINT).

Zum Forscherfest war auch die heimische Bundestagsabgeordnete Wiebke Esdar gekommen. „Das Projekt macht die Themen Natur und Nachhaltigkeit für die Kinder konkret und erfahrbar“, sagt Esdar. „Toll ist, dass sie so schon früh an Beispielen verstehen, wie Müll vermieden werden kann und wie Recycling funktioniert.“ An mehreren Forscherstationen erklärten die Kinder der prominenten Besucherin, was sie im Laufe der Woche alles über Papier und seine Eigenschaften herausgefunden hatten. Zum Beispiel lassen sich daraus Papierschiffe und Hüte falten oder ganze Gebäude konstruieren. Papier kann auch einiges an Gewicht tragen, stellten die kleinen Forscher*innen fest. Und es ist so scharf, dass sich sogar Obst damit schneiden lässt.

Nach einer Woche intensiver Beschäftigung mit dem Material Papier, kommt dem sechsjährigen Jan das Wort „Pulpe“ im Gespräch mit Wiebke Esdar locker über die Lippen. So bezeichnet man das Gemisch von Wasser und zerkleinerten Papierfasern, das zur Herstellung von handgeschöpftem Papier benötigt wird. Dies hatten die Kinder selbst gemacht und als Schatzkarten bunt bemalt und fantasievoll gestaltet. „Papier ist ein tolles Material und in unserer Kita täglich im Einsatz“, sagt Kita-Leiterin Ursula Reinsch. „Umso wichtiger ist es, dass die Kinder lernen, wie viele Ressourcen wie Holz, Wasser und Energie zur Herstellung von Papier nötig sind.“

In der DRK Kita Nestwerk erforschen Kinder regelmäßig Phänomene aus den Bereichen Naturwissenschaft und Technik. Im Jahr 2012 wurde die Einrichtung von der gleichnamigen Stiftung erstmalig als „Haus der kleinen Forscher“ ausgezeichnet.

 

 

 

DRK-Video für Kita-Kinder - Keine Angst vor Corona-Selbsttests

Wollen Kindern die Scheu vor dem Corona-Selbsttest nehmen: Erzieher Uwe Hacker und DRK-Puppe Henry. (Foto: DRK)

Seit den Osterferien können Eltern ihre Kinder, die eine Kita besuchen, zweimal in der Woche zu Hause auf das Coronavirus testen. Die Anwendung der Selbsttests erfolgt auf freiwilliger Basis. Was aber tun, wenn die Tochter oder der Sohn sich vor der Prozedur mit dem Stäbchen in der Nase fürchten?

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) möchte Eltern eine Hilfestellung an die Hand geben, um ihren Jüngsten die Angst vor dem Selbsttest zu nehmen. In Zusammenarbeit mit der DRK Kita Heeper Strolche hat das DRK Bielefeld ein Video produziert, in dem das Thema anschaulich erklärt wird. Das Video kann unter folgendem Link abgerufen werden: https://youtu.be/h_wM-zAw-Zk

Zu sehen sind die DRK-Puppe Henry (benannt nach dem Rotkreuzgründer Henry Dunant) und Erzieher Uwe Hacker. „Das Video hilft insbesondere jüngeren Kindern, Ängste vor dem ungewohnten Selbsttest zu überwinden“, sagt Hacker. „Wir wollen zeigen: Alles nicht so schlimm!“

 

 

 

Reise ins Zahlenland

Sara (4 Jahre) baut Zahlenhäuser.
Mit großformatigen Bausteinen legt Milan Ömer (4 Jahre) einen Zahlenweg.
Unterwegs im Zahlenland: Erzieher Jaime Hernandez (vorne, von links), Elias, Luis Domenique, Jan, Laurena, Luis, Leon, Robin, Praktikant Andreas Wallesch, Juan (hinten, von links) Bo Smilla, Milan Ömer, Melina, Jakob, Sara, Walid, Heja, Emma und Can.

Viele Erwachsene und Schulkinder empfinden die Welt der Zahlen als abstrakt, kühl und unkreativ. Wenn Kinder bereits im Vorschulalter das geheimnisvolle Zahlenland entdecken, kann das jedoch ganz anders aussehen. Wie spannend, lustig und interessant die Welt der Zahlen sein kann, haben 17 Kinder der Kita Nestwerk des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) erlebt.

Jedes Jahr unternehmen die vier- und fünfjährigen Kinder des Familienzentrums im vorletzten Kindergartenjahr in der Zeit von September bis Januar eine phantasievolle, spielerische Reise in die Welt der Mathematik. Dabei begegnen die Kinder den Zahlen als lebendigen Wesen, die sie auf lustige Weise motivieren, sich mit mathematischen Zusammenhängen (zum Beispiel Mengen, Formen, Rechenaspekt) auseinanderzusetzen. Dies geschieht über das Einrichten von Zahlengärten, vielerlei Bewegungsspiele, Musik, Märchen, einen Zahlenkobold und eine Zahlenfee –  und mit vielen sonstigen Aktivitäten, die Kinder lieben.

„Die Kinder sollen das Konzept Zahl mit allen Sinnen erleben und be-greifen können“, sagt Projektleiter Jaime Hernandez. Es sei von entscheidender Bedeutung für den späteren schulischen Erfolg in Mathematik, dass sie sich einen korrekten, strukturierten Zahlbegriff aneigneten und nicht irgendetwas auswendig können. „Ein zentraler Faktor dabei ist die emotionale Beteiligung, daher ist es wichtig, dass die Kinder selbst aktiv werden“. Im Zusammenspiel von personalisierten Zahlen, fantastischen Geschichten und Zahlenliedern schafft das Zahlenland positive sinnlich-emotionale Eindrücke, die langfristig abgespeichert werden.

Das Zahlenland fördert schulische Vorläuferfähigkeiten im Bereich Mathematik:

·         Fähigkeit zur Seriation: Ein Element in eine Reihe einordnen

·         Mengenvergleiche: Anzahl in unterschiedlich angeordneten Mengen erkennen

·         Zählfertigkeiten, einfache Rechenfertigkeiten, Kenntnis der Ziffern

Die Reise ins Zahlenland erfolgreich abgeschlossen haben:

Bo Smilla, Can, Elias, Emma, Heja, Jakob, Jan, Juan, Laurena, Leon, Luis, Luis, Domenique, Melina, Milan Ömer, Robin, Sara und Walid.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

News | Aktuelles 2020

Keine Kindesmisshandlung - Verfahren gegen Mitarbeiterinnen der DRK Kita Lummerland eingestellt

Das Verfahren gegen eine Erzieherin und die Leiterin der Kita Lummerland des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) wurde jetzt auf Vorschlag der Staatsanwaltschaft eingestellt. Die Mitarbeiterinnen mussten sich vor dem Amtsgericht Bielefeld wegen des Vorwurfs der Misshandlung von Schutzbefohlenen verantworten. Das auf zwei Verhandlungstage angesetzte Verfahren, das aufgrund der geltenden Corona-Regeln nur 10 Personen im Saal verfolgten, dauerte keine zwei Stunden.

„Wir freuen uns sehr, dass sich die Vorwürfe gegen unsere Mitarbeiterinnen nicht erhärten ließen und der Prozess jetzt beendet ist“, sagt DRK Vorstand Christopher Brandes. Das DRK hatte den Vorfall sorgfältig geprüft und als pädagogisches Fehlverhalten, nicht aber als Kindeswohlgefährdung bewertet. In die Aufarbeitung waren seinerzeit auch das Bielefelder Jugendamt und das Landesjugendamt einbezogen.

„Sicherlich hatten wir uns in beiden Fällen einen uneingeschränkten Freispruch erhofft“, räumt Brandes ein. „Wir sind von der Unschuld unserer Mitarbeiterinnen überzeugt“. Auch Oberstaatsanwalt Markus Ehresmann formulierte Zweifel an einer Strafbarkeit der Tat. Ebenso ging das Gericht zumindest von einer nur geringen Schuld der Beklagten aus. Der Tatsache, dass ein - wenn auch nur pädagogisches - Fehlverhalten der Erzieherin vorlag, wollte Richterin Judith Walter jedoch mit einer Auflage Rechnung tragen. Deren Höhe bestimmte sie aber ausdrücklich am ganz unteren Rand des Möglichen. Die Erzieherin muss jetzt 1.200 Euro an den Kinderschutzbund zahlen.

„In unseren DRK Kitas arbeiten wir nach fundierten pädagogischen Konzepten, die wir regelmäßig reflektieren und überarbeiten“, erklärt Brandes. So habe man auch das Verfahren - unabhängig vom Urteil - zum Anlass genommen, den konstruktiven und lösungsorientierten Umgang mit Kindern, die herausforderndes Verhalten zeigen, zu thematisieren. „Unsere Erzieher*innen in den DRK Kitas sollen sich auch in schwierigen pädagogischen Situationen jederzeit an den bestehenden klaren Handlungsleitlinien orientieren können“.

Den Mitarbeiterinnen hatte das DRK ihren Arbeitsplatz in der Kita bis zur gerichtlichen Klärung des Sachverhalts und in Erwartung eines Freispruchs freigehalten. Die Leiterin der Einrichtung wird in die Kita Lummerland zurückkehren, die betroffene Erzieherin auf eigenen Wunsch in einer anderen DRK Kita eingesetzt. „Wir wünschen beiden, dass sie die Belastungen der vergangenen Monate hinter sich lassen können und sich fortan wieder mit Freude ihren Aufgaben widmen können“.

Hinter den Mitarbeitenden der Kita Lummerland liegen schwere Monate, so Brandes. Dieser Herausforderung habe sich das Team gemeinsam und in bewundernswerter Weise gestellt. Sein besonderer Dank gilt den Eltern, die den Mitarbeitenden in dieser Zeit den Rücken gestärkt haben. „Ihr Vertrauen in unsere Mitarbeiterinnen, in unsere Transparenz und in die Qualität unserer pädagogischen Arbeit sind für uns eine wichtige Stütze“.

 

Radio-Bielefeld-Aktion: Kita-Garten auf Hochglanz gebracht

Linus (von links nach rechts), Bo, Melina, Nico, Milan und Alexej sind mit viel Spaß bei der Sache.
Radio Bielefeld-Reporterin Friederike Hoffmann im Gespräch mit Erzieherin Stefanie Frenzel (Initiatorin/ Anruferin).
Alexej (vorne, von links nach rechts), Linus, Melina, Nico, Bo, Milan, Erzieher Jaime Hernández (hinten, von links) und Kita-Leiterin Ursula Reinsch sagen „Dankeschön!“ (Fotos: Rempe)

Sechs große Eichen stehen im Außengelände der Kita Nestwerk des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Sie verleihen dem Gar­ten nicht nur seine unverwechselbare Atmosphäre, sie sorgen auch dafür, dass die Kinder an heißen Sommertagen im Schatten spielen können. Werfen die Bäume im Herbst aber ihre Blätter ab, dauert es mehrere Wochen, bis diese zusammengekehrt und entsorgt sind.

In den vergangenen Jahren haben die Eltern dem Kita-Team bei dieser Arbeit stets geholfen. An mehreren Wochenenden griffen sie gemeinsam zu Laubrechen und Schubkarre, um der Blätterflut Herr zu werden. In diesem Jahr durften die Eltern die Kita aufgrund der Corona-Pandemie und den damit einhergehenden Betretungsregelungen leider nicht wie gewohnt unterstützen.

Wie gerufen kam daher eine Aktion von Radio Bielefeld: Redakteur Sebastian Wiese hatte ein „Garten-Reinemachen“ durch die Firma Garten- und Landschaftsbau Stieghorst verlost. Erzieherin Stefanie Frenzel bewarb sich und konnte ihr Glück kaum fassen, als die Kita tatsächlich unter den Teilnehmenden ausgelost wurde. Drei Mitarbeitende machten sich mit fünf Maschinen über die Blättermassen her. Es dauerte mehr als drei Stunden, bis das Laub auf dem Anhänger verstaut und abtransportiert war.

Für Radio Bielefeld begleitete Reporterin Friederike Hoffmann die Aktion. Eine spannende Erfahrung auch für die Vorschulkinder Linus, Bo, Melina, Nico, Milan und Alexej, die dem Team der Landschaftsgärtner nach Kräf­ten halfen, die Blätter zusammenzukehren. „Es ist schon beeindruckend, wie schnell das den Profis von der Hand geht“, freut sich Frenzel. „Jetzt ist die Wiese wieder frei und die Kinder können endlich wieder Fußball spielen“.

Entsprechend laut fiel dann auch das vielstimmige „Danke“ der Kinder ins Radio Bielefeld-Mikrofon aus. Dem schließt sich das Kita-Team aus ganzem Herzen an. Unser besonderer Dank gilt den Profis der Firma Garten- und Landschaftsbau Stieghorst für die schöne Idee und die tolle Umsetzung!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dreharbeiten in der DRK Kita Nestwerk

Erzieherin Nina Nossek (Mitte) im Gespräch mit WDR Redakteurin Silke Schmidt.
Interview mit Kita-Leiterin Ursula Reinsch

Einen besonderen Vormittag haben Kinder und Erzieher*innen der Kita Nestwerk des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) erlebt. Ein Filmteam des WDR drehte für die Nachrichtensendung  „Lokalzeit OWL“ einen Beitrag in der Kita.

Anlass war die Studie „Ländermonitoring Frühkindliche Bildungssysteme 2020“, die alljährlich von der Bertelsmann-Stiftung veröffentlicht wird. Nina Nossek und Stefanie Theiler-Friedrich, pädagogische Fachkräfte in der Einrichtung, zeigten dem WDR beispielhafte Angebote aus dem Fachbereich „Natur und Technik“. Eine Stabheuschrecke, die seit einigen Wochen in der Kita lebt, war der heimliche Star des Filmdrehs. Mutig ließen sich die Kinder das Krabbeltier mit den langen Fühlern auf die Hand oder auf den Arm setzen. Und erfuhren dabei viel Wissenswertes über den Lebensraum des Tieres. Danach wurden Tomaten aus dem Kita-Gewächshaus im Gemüsegarten geerntet. Alles unter den wachsamen Augen des Filmteams, das ganz beeindruckt war von den Räumlichkeiten und dem pädagogischen Angebot in der Kita, die seit 2012 als „Haus der kleinen Forscher“ zertifiziert ist.

Im nachfolgenden Interview stellte sich Ursula Reinsch den Fragen von WDR-Redakteurin Silke Schmidt. Die Kita-Leiterin ist froh, dass ihre Erzieher*innen so viel möglich machen. Aber sie wünscht sich auch bessere Bedingungen für die Erziehungsarbeit: „Die Arbeit mit Kindern ist sehr individuell, da ist eine Gruppengröße von 24 Kindern sportlich, wenn wir auf jedes Kind eingehen wollen“. Auch Petra Schlegel, DRK Fachberatung Kitas, wünscht sich im Studiointerview mehr Personal und eine Verringerung der Gruppengröße: „Bei nur 18 Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren hat jedes viel häufiger die Gelegenheit, besondere Erfahrungen zu machen, etwa beim Forschen, beim Anziehen oder beim Essen“.

Wir danken dem WDR-Team für seinen Besuch. Der Beitrag wurde am 25.08. ausgestrahlt und ist in der WDR Mediathek noch bis zum 01.09.2020 zu sehen:

https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-ostwestfalen-lippe/video-lokalzeit-owl---756.html

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aktuelle Berichterstattung über die DRK Kita Lummerland

Gegen eine Erzieherin und die Leitung der DRK Kita Lummerland wurde von der Staatsanwaltschaft Bielefeld Anklage wegen der Misshandlung von Schutzbefohlenen erhoben. Anlässlich eines arbeitsgerichtlichen Verfahrens gegen eine ehemalige Mitarbeiterin wurde heute erneut in den örtlichen Medien über dieses Thema berichtet.

Der DRK Kreisverband Bielefeld hat unmittelbar nach Bekanntwerden der Vorwürfe diese unter Beteiligung des Vorstandes, des Betriebsrates, des Jugendamtes, des Landesjugendamtes und nicht zuletzt der Eltern und der in der Kita beschäftigten Mitarbeitenden zeitnah und umfassend aufgearbeitet.

Das Wohl der uns anvertrauten Kinder zu schützen, ist Basis der pädagogischen Arbeit in unseren DRK Kitas. Der DRK Kreisverband Bielefeld ist sich dieser Verantwortung bewusst und nimmt sie sehr ernst. Die ermittelnden Behörden auch weiterhin bei der Aufklärung des Sachverhalts zu unterstützen, ist für uns selbstverständlich.

In laufenden Verfahren bedarf es – zum Schutze aller Beteiligten – einer sorgsamen und insbesondere objektiven Aufklärung und Bewertung der Sachverhalte. Stellungnahmen außerhalb der laufenden Verfahren sind dieser Aufklärung nicht förderlich. Ebenso vertrauen Mitarbeiter*innen mit Recht darauf, dass bis zum Abschluss laufender Verfahren die Unschuldsvermutung gilt. Der DRK Kreisverband Bielefeld bittet daher um Verständnis, dass unbeschadet der internen Aufklärungsarbeit eine weitergehende Stellungnahme nicht abgeben werden kann.

 

DRK Kitas ab dem 8. Juni 2020 wieder für alle Kinder geöffnet

Gelbe Punkte auf dem Boden markieren den Abstand, den Erzieherin Marina Agic (v. l.) zu Eltern wie Nadine Nix einhalten muss, wenn sie ihre Tochter Greta (3) in die DRK Kita Nestwerk bringt.
Die DRK Kitas haben sich mit vielen organisatorischen Maßnahmen auf den „eingeschränkten Regelbetrieb” vorbereitet.

Endlich geht es wieder los: Seit dem 8. Mai ist das Betretungsverbot für die Kindertagesbetreuungsangebote in Nordrhein-Westfalen aufgehoben. Alle Kinder haben dann wieder grundsätzlich einen – allerdings durch die Maßgaben des Infektionsschutzes eingeschränkten – Anspruch auf Bildung, Betreuung und Erziehung in einem Angebot der Kindertagesbetreuung. Auch die mehr als 650 Kinder in 10 Kitas des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Bielefeld dürfen ihre Einrichtung im Rahmen des sogenannten „eingeschränkten Regelbetriebs“ wieder besuchen.

Konkret bedeutet dies für die Eltern, dass ihre Kinder in Anlehnung an das Kinderbildungsgesetz (KiBiz) 10 Stunden pro Woche weniger betreut werden als im Betreuungsvertrag vereinbart. Das DRK legt dabei Wert auf individuelle Lösungen für jede einzelne Kita. „Wir haben uns je Kita mit den Elternbeiräten über die in dieser Phase der Lockerungen geltenden Öffnungs- und Betreuungszeiten verständigt“, sagt Ursula Reinsch vom DRK. Die eingeschränkten Öffnungszeiten stellten Eltern oft vor Herausforderungen. „In vielen Fällen ist es uns so gelungen, dass Eltern Arbeit und Familie weitestgehend miteinander in Einklang bringen können“.

Erzieher*innen haben in den vergangenen Tagen mit Hochdruck daran gearbeitet, die Corona-Sicherheitsauflagen umzusetzen. "Wir freuen uns riesig, die Kinder wiederzusehen", sagt Reinsch. Gleichwohl musste der Kita-Alltag an die aktuelle Situation angepasst werden: Abstände wurden auf dem Boden markiert, Waschräume, Garten und Pausenräume unterteilt, Bällebäder und Kuschelecken abgeschafft, das Spielzeug um etwa die Hälfte reduziert. Durften sich die Kinder bisher aussuchen, ob sie ins Atelier, den Bewegungs- oder Rollenspielraum gehen, müssen sie nun in so genannten „Betreuungssettings“ zusammenbleiben – strikt getrennt in festen Räumen, möglichst mit immer denselben Erzieher*innen.

Überhaupt ist die tägliche Arbeit derzeit coronabedingt mit vielen Einschränkungen verbunden. Vor allem gibt es keine gruppenübergreifenden Angebote, die die Kinder nach dem offenen Konzept nach eigenen Neigungen und Wünschen auswählen dürfen. „Aktivitäten, die zu näherem körperlichen Kontakt animieren, sind momentan nicht möglich“, erklärt Reinsch. „Das ist ein permanentes Dilemma für unsere Erzieher*innen, die einen hohen Anspruch an ihre pädagogische Arbeit haben“. So viel Einschränkungen wie nötig, so viel Normalität für die Kinder wie möglich – das ist das erklärte Ziel beim DRK.

Dies alles geschieht, um das Risiko einer Infektion mit dem Corona-Virus zu minimieren und für den Fall einer Erkrankung Infektionsketten nachvollziehbar zu machen. Dazu gehören auch die regelmäßige Reinigung von Oberflächen, Türgriffen und Spielsachen sowie häufiges Lüften. Beim Kontakt zwischen Erwachsenen besteht in den DRK Kitas Maskenpflicht, darüber hinaus wurde ein spezielles Hygiene-Konzept erarbeitet, in dem alle Mitarbeitenden geschult wurden und das jetzt im pädagogischen Alltag mit den Kindern umgesetzt wird. „Was ist Corona? – mit dieser Frage beschäftigen wir uns nun im Kita-Alltag. Die Jungen und Mädchen erfahren, wie wichtig das Waschen der Hände ist. Sie lernen die Nießetikette, um sich selbst und anders zu schützen“, beschreibt Reinsch den neuen Kita-Alltag.

Grundsätzlich gilt: Es dürfen keine Kinder betreut werden, die Krankheitssymptome aufweisen. Die Art und Ausprägung der Krankheitssymptome sind dabei unerheblich. Zudem dürfen sie nicht betreut werden, wenn Elternteile bzw. andere Personen aus häuslicher Gemeinschaft Krankheitssymptome von COVID-19 aufweisen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Coronavirus Hygiene-Tipps mehrsprachig


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DRK-Kitas ab dem 16.3.2020 geschlossen

Die Landesregierung NRW hat angeordnet, dass in Nordrhein-Westfalen alle Schulen und Kitas ab dem 16.03. bis mindestens 19.04.2020 geschlossen werden. Damit soll die Infektionskette des Corona-Virus eingedämmt und seine Ausbreitung verlangsamt werden.

Für Kinder von Eltern bestimmter Berufsgruppen gewährleistet das DRK in Bielefeld unter bestimmten Voraussetzungen eine Notbetreuung. Dieses Angebot kann lediglich in Anspruch genommen werden, wenn beide Elternteile Berufsgruppen angehören, die in kritischen Infrastrukturen tätig sind, beziehungsweise von Alleinerziehenden, die in diesen Berufsgruppen tätig sind.

Eine Liste der betroffenen Berufsgruppen hat das Familienministerium am Sonntag (15.03.2020) veröffentlicht. Dazu zählt die Landesregierung folgende Branchen:

    Energie wie Strom, Gas, Kraftstoffversorgung

    Wasser, Entsorgung

    Ernährung, Hygiene

    Informationstechnik und Telekommunikation

    Gesundheit

    Finanz- und Wirtschaftswesen wie Banken und Jobcenter

    Transport und Verkehr

    Medien

    staatliche Verwaltung (Bund, Land, Kommune)

    Schulen, Kinder- und Jugendhilfe, Behindertenhilfe

Betroffene Eltern dieser Berufsgruppen, die die Betreuung nicht anderweitig organisieren können, müssen eine Bescheinigung durch ihre Arbeitgeber ausfüllen lassen und beim DRK, Fachbereichsleitung Kitas, Petra Schlegel einreichen.

Das DRK Bielefeld bittet alle Eltern für die Notwendigkeit dieser Maßnahmen um Verständnis, da sie zur Eindämmung der Ausbreitung der durch das Corona-Virus ausgelösten Krankheit Covid-19 in Bielefeld dienen.

Weitere Informationen im Kontext der Coronavirus-Pandemie finden Sie fortlaufend auf unserer Homepage.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der DRK Kita Nestwerk ist Klaus Uffmann seit 10 Jahren naturwissenschaftlichen Phänomenen auf der Spur

Sind vom Forschen mit Klaus Uffmann (vorne, Mitte) begeistert: Linus (von links), Jan, DRK Kita-Leiterin Ursula Reinsch, Ruben, Linus, Nico, Konstantin und Ermioni.
Kita-Leiterin Ursula Reinsch überbrachte die Glückwünsche von DRK Präsident Stephan Nau an Klaus Uffmann für 10 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit für das DRK.
Geduldig hilft Klaus Uffmann (rechts) Rhea beim Pipettieren ihrer Seifenlösung. Jan schaut gespannt zu. (Fotos: Rempe/ DRK)

Wenn Klaus Uffmann die Kita Nestwerk des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) betritt, trägt er nicht nur ein Lächeln auf den Lippen, sondern bringt auch eine prall gefüllte Klappkiste mit. Darin stapeln sich Reagenzgläser, Pipetten, Schutzbrillen und allerlei Substanzen in geheimnisvollen Gläsern.

„Mein Labor habe ich immer dabei“, sagt der 74-Jährige und wird gleich von einer muntereren Kinderschar in Beschlag genommen. Die Liebe zu seinem Beruf lässt den Entwicklungsingenieur und Chemotechniker auch im Ruhestand nicht los. Er will Kindern die Freude am Experimentieren und Forschen vermitteln – und das bereits seit zehn Jahren. „Forschen mit Herrn Uffmann“ heißt das Angebot, dass bei den Kindern der DRK Kita Nestwerk einmal pro Woche ganz hoch im Kurs steht. Die Reaktion verschiedener Substanzen, Inhaltsstoffe von Lebens- oder Düngemitteln, Stromkreise oder die Wirkweise eines Dynamos – die Liste der Themen ist lang und spannend.

Für Kita-Leiterin Ursula Reinsch ist das langjährige ehrenamtliche Engagement des rüstigen Rentners ein „absoluter Glücksfall“. Seit fast 20 Jahren hat der Fachbereich „Natur und Technik“ einen besonderen Stellenwert in der pädagogischen Arbeit. Im Jahr 2012 wurde das Familienzentrum als „Haus der kleinen Forscher“ zertifiziert. „Wir möchten, dass unsere Kinder die Natur und naturwissenschaftliche Phänomene besser kennenlernen“, sagt Reinsch. „Es ist ein Gewinn für alle, wenn beim Forschen mit Herrn Uffmann pädagogische Themen aus Natur und Technik weiter vertieft werden“.

Der Ehrenamtler sorgt mit seiner ruhigen und freundlichen Art dafür, dass Kinder und Erzieher*innen gleichermaßen vom Forscher-Fieber gepackt werden. „Die Idee dazu hatte mein Sohn“, erzählt Uffmann. Vor zehn Jahren besuchten die beiden Enkelkinder des stolzen Opas die DRK Kita. Der Ruheständler, der in seiner Freizeit eine Arbeitsgruppe beim Naturwissenschaftlichen Verein für Bielefeld leitet, war spontan begeistert. „Es ist wichtig, dass Kinder frühzeitig mit Naturwissenschaften in Berührung kommen“, so seine Motivation.

Dass Uffmann gerne mit Kindern zusammenarbeitet, ist auch beim Rotkohlexperiment zu sehen. Mithilfe von Zitrone, Soda oder Waschpulver verfärbt sich der violette Rotkohlsaft rot, grün oder blau. Die Kinder, alle im Alter von drei bis sechs Jahren, sind voll konzentriert, auch nach einer Dreiviertelstunde noch. „Es ist schön zu sehen, dass es ankommt, was man macht“, freut sich Uffmann. Ihm ist wichtig, dass jedes Kind im Laufe eines Experiments mindestens einmal mitmachen kann. Nach besonderen Ereignissen gefragt, antwortet der ehrenamtliche Forscher bescheiden: „Wenn ein Kind sagt, das war aber heute schön“. So wird er sich auch weiter regelmäßig auf den Weg zu den Kita-Kindern machen – mit seinem Labor in der Kiste und einem Lächeln im Gepäck.

 

 

 

 

Wir wünschen allen Kindern und Familien ein glückliches und gesundes Jahr 2020!