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News | Aktuelles 2015

Bau der neuen DRK Kita Bullerbü in Sennestadt hat begonnen


Wir freuen uns auf eine weitere DRK Kita in Sennestadt. Der Träger der Kita wird die DRK Soziale Dienste OWL gGmbH sein.

Der Spatenstich zum Bau der DRK Kindertagesstätte Bullerbü erfolgte am Montag, 07.09.2015. Im Mai 2016 wird die DRK Kita Bullerbü als „Gesundheitskita für Kinder und Familien“ in Bielefeld im Stadtteil Sennestadt eröffnen. Sie liegt dort am Grünzug des Bullerbachtals in unmittelbarer Nähe zur Quelle. Die Kita ist Teil eines Wohnquartiers, das in der kommenden Zeit ebenfalls neu errichtet werden soll. Wenn der Bau wie geplant verläuft werden wir ab Mai 2016 neue Plätze für 74 Kinder im Alter von 0,4 bis 6 Jahren anbieten.

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Nestwerk-Kicker gewinnen KiTa Cup

Konzentrierte Mannschaftsleistung: Das Team der DRK Kita Nestwerk konnte beim KiTa Cup drei Siege für sich verbuchen.
So seh’n Sieger aus: Während sich die Mannschaftskameraden an anderer Stelle feiern lassen, präsentieren Fiete, Oskar und Dilujan für das Foto stolz ihre Goldmedaille.

Auf dem neuen Kunstrasenplatz eroberten die Fußballer der DRK Kita und Familienzentrum Nestwerk den ersten Platz im KiTa Cup des FC Altenhagen-Bielefeld e. V.. Als einzige ungeschlagene Mannschaft boten die Mini-Kicker ein beeindruckendes Debüt. Mitbewerber um den Gesamtsieg waren die AWO Kitas Moenkamp, Franzhof und Hackemackweg.

Erstmals als Trainer der Kita-Mannschaft außerhalb des Nestwerks aktiv war Jaime Hernández. Bereits beim Spiel Kinder gegen Väter anlässlich des Kita-Jubiläums im April war er als Coach und Schiedsrichter aufgetreten. Hernández spielt selbst von Kindesbeinen an Fußball und ist beim SC Babenhausen e. V. in der Kreisliga B aktiv. Den Trainerposten im Nestwerk angelte er sich eher zufällig. „Ich spiele selbst gerne und die Jungs waren froh, wenn wir auf dem Außengelände gemeinsam Fußball spielen konnten“, sagt der 28-jährige Hobby-Fußballer, der seit Januar 2015 als Heilerziehungspfleger im Familienzentrum arbeitet. Als die Einladung zum KiTa Cup ins Haus flatterte, war schnell klar: „Da machen wir mit“. 

Angefeuert von Eltern und Familien ging es auf der Sportanlage des FC Altenhagen-Bielefeld hoch her. Die Mannschaft konnte dank einer freundlichen Leihgabe vom SV Heepen in einheitlichen schwarzen Trikots antreten. Während die Nestwerk-Kicker das Spiel gegen die AWO Kita Franzhof nur knapp mit 3:2 für sich entscheiden konnten, endeten die beiden anderen Partien zu Null mit einer Torbilanz im jeweils zweistelligen Bereich. Dabei ging es weniger um das Spiel gegeneinander, sondern vielmehr um das gemeinsame Miteinander. Trotzdem war die Freude der Nachwuchsfußballer und der mitgereisten Fans über den herausragenden Sieg riesig. „Der KiTa Cup war ein Erlebnis, dass uns – Kinder wie Eltern – näher zusammengebracht hat“, sagt der stolze Trainer. Seine schönste Erinnerung: „Wenn die älteren Kinder und die Trainer ihren Spielern sagen, auf welches Tor sie schießen müssen“, erzählt Hernández und schmunzelt.

Sonnenklar, dass die DRK Kita Nestwerk auch im nächsten Jahr wieder mit von der Partie ist. Für die neue Saison sieht Hernández allerdings Bedarf für einen personellen Umbruch: „Einige unserer Spieler gehen nach dem Sommer in die Schule, da müssen wir eine neue Mannschaft aufbauen.“

 

Die Zukunft mit Kinderaugen sehen - Forscherwoche in der DRK Kita Nestwerk

Aus Alltagsmaterialien: Das Zukunftshaus von Milutin und Max bekommt einen blauen Anstrich.
Ingenieurinnen von morgen: Agyül präsentieren Celine ihre selbst gebauten Roboter.
Wetterfestes Tipi: Jule, Marina und Erzieherin Sarah Barth weben Stoffbahnen in um ein Gestänge gespannte Fäden.

Bereits zweimal wurde die DRK Kita Nestwerk für ihr Engagement in naturwissenschaftlicher, technischer und mathematischer Bildung zum „Haus der kleinen Forscher“ ausgezeichnet. Anlässlich des bundesweiten Forschertages am 23. Juni beschäftigten sich die Kinder in der Einrichtung im Rahmen einer Forscherwoche mit der Zukunft. Unter dem Motto „Wie wollen wir leben“ forschten sie zu den Themen Mobilität, Energie und Architektur. Was wäre zum Beispiel, wenn Kinder über die Gestaltung von Häusern, Plätzen und Straßen bestimmen könnten? Oder wie sähe das Fortbewegungsmittel der Zukunft aus?

Konzentrierte Atmosphäre herrscht dort, wo sonst ein fröhliches Durcheinander den Kindergartenalltag bestimmt. In einer Gruppe entstehen Phantasiemobile und Roboter. „Der Anfang war etwas mühsam, zumal viele Kinder nur den Begriff ‚Wohnmobil‘ kannten“, sagt Projektleiterin Christiane Krüger. Fortbewegen könne man sich ja nicht nur auf der Straße, erklärt die Erzieherin den Kindern. „Danach sprudelten die Ideen nur so“. Ein eigener Roboter ist eigentlich der Traum eines jeden. Trotzdem müssen sich die Kinder erst einmal Gedanken machen, wie denn der ideale Roboter aussehen soll und was er können muss. Natürlich  werden keine wirklich funktionierenden Roboter gebaut. Doch das macht überhaupt nichts, denn die Kinder wissen ganz genau, was ihr Roboter alles kann: Fliegen, landen und oder alles durch ein Fernrohr beobachten.

In anderen Gruppen gehen die Kinder der Frage nach, wie sie in Zukunft wohnen wollen. Einige gestalten ihr Zukunftshaus aus Ton, andere aus Alltagsmaterialien wie Schuhkartons, Plastikschalen oder Küchenpapierrollen. Das ist gar nicht immer so leicht. „‘Wie bekomme ich das fest?‘ ist die häufigste Frage“, erklärt Krüger. Dabei beschäftigen sich die kleinen Ingenieure von morgen mit Fragen des Konstruktionswesens. Im Garten entsteht aus Naturmaterialien ein echtes Indianertipi. Stangen werden im Boden eingebuddelt und zusammengebunden, anschließend weben die Kinder Stoffbahnen durch gespannte Fäden. „Alle müssen lernen, gut zusammenzuarbeiten“, sagt Krüger. Das erfordere Geduld und Disziplin.

Dafür soll das Tipi den ganzen Sommer über im Garten stehen. „Die Kinder nutzen es intensiv für Rollenspiele“.

Am Ende halten alle Kinder stolz ihr Forscherdiplom in Händen. Kita-Leiterin Ursula Reinsch resümiert: „Beim Nachdenken über die Zukunft beginnen Kinder mitunter, Gegenwärtiges infrage zu stellen“. Dieser Prozess helfe ihnen, eigene Wertvorstellungen zu entwickeln. „Wir sollten die Zukunft häufiger mit Kinderaugen betrachten“.

Freundschaft, Lieder und Abenteuer - Annie- und Alex-Musical zu Gast beim DRK

Begeistert: Rund 80 Vorschulkinder aus Bielefelder DRK Kitas verfolgten die spannenden Abenteuer von Annie und Alex.
Mitreißend: Christoph Fliether und Sabine Sturm spielten mit vollem Körpereinsatz.
Ganz nah dran: Stolz präsentieren sich die Absolventen des diesjährigen Early English Programms mit den Schauspielern.

Aufgeregt sitzen rund 80 Vorschulkinder – erstmalig aus allen Bielefelder DRK Kitas - mit ihren Familien in der Aula der Luisenschule II. Zum Abschluss des diesjährigen Early English-Programms haben sich Annie und Alex angekündigt. So heißen die Helden der Geschichte, die die Kinder in den vergangenen acht Monaten spielerisch an die englische Sprache herangeführt haben. „English is easy“ tönt es spontan aus den Reihen der Kinder. Jubel brandet auf, als Projektleiterin Marita Gelbe-Kruse die Hauptdarsteller endlich ankündigt.

„Hallo Spielplatz“, ruft Annie. Auf ihrem Lieblingsspielplatz backt sie einen Kuchen für Daisy doll und teddy bear. Alex, gerade aus der Stadt aufs Land gezogen, kann sich mit der neuen Umgebung noch nicht so recht anfreunden. Und zunächst läuft das Kennenlernen der beiden nicht so rund. Dabei kokettiert die Inszenierung liebevoll mit Mädchen- und Jungen-Klischees. „Der Spielplatz gehört mir“, „Mein Koffer ist schöner“, „Dafür ist meine Kiste größer“ – während Annie und Alex spielerisch streiten, merken sie schnell, dass sie Freunde sein wollen. Ein aufregender Tag auf dem Spielplatz beginnt, an dem die beiden Kinder spannende Abenteuer erleben. Mit dabei sind natürlich die bekannten Songs aus dem Early English-Programm. „Ten little fingers“, „English is easy“ und „Beautiful colours“. Die kleinen Zuschauer singen alle Lieder begeistert mit.

Viel zu schnell geht ein schöner Nachmittag zu Ende. Und als sich die Bühnenfiguren Annie und Alex für den nächsten Tag verabreden, stimmt ein feines Kinderstimmchen im Publikum „Goodbye, see you later“ an. Das ist der Augenblick, in dem Alex alias Christoph Fliether aus seiner Rolle fällt: „You´re so sweet“ entschlüpft es ihm. Später verrät er: „Man muss Antennen für das Publikum entwickeln“. Solche Situationen müssten er und seine Schauspielkollegin Sabine Sturm einfach honorieren. „Manchmal braucht das Publikum mehr, manchmal weniger“, sagt Sturm.

Aber heute bei dieser tollen Stimmung sei es ganz leicht gewesen, sind sich beide einig und lächeln.

Das Programm „Early English“ ist ein innovatives Lernkonzept für Kinder im letzten Kindergartenjahr bis zum Ende der 4. Klasse. Es wurde von dem Lehrer und Musiker Paul Lindsay entwickelt. Kinder aus Bielefelder DRK Kitas nehmen im letzten Kindergartenjahr an dem Programm teil.

Glucke Bella bekommt Nachwuchs - Nestwerk-Kinder kümmern sich um Hühner

Zutraulich: Geflügelzüchterin Sabine Leistner (hinten, von links) und Erzieherin Stefanie Frenzel zeigen Jannis, Maya und Jule, wie sie Bella mit der Hand füttern können
Geduldig gewartet: Die zahme Glucke pickt ein paar Körner aus den geöffneten Kinderhänden
Volle Aufmerksamkeit: Vielleicht genießt es das Küken, ein Einzelkind zu sein …

Eine Glucke und ein Küken erfreuen und fordern derzeit die Kinder in der DRK Kita Nestwerk gleichermaßen. Bella, wie die Glucke von den Kids getauft wurde,  zog vor einigen Wochen in das liebevoll vorbereitete Außengehege in dem Familienzentrum am Rüggesiek ein.

Gespannt warteten die Kinder darauf, dass sich der tierische Nachwuchs endlich aus den Eierschalen pellt. Doch nach den üblichen 21 Tagen Brutzeit tat sich nichts. „Wir haben schon befürchtet, dass es in diesem Jahr nichts wird mit den Küken“, erzählt Erzieherin Stefanie Frenzel, die das Projekt alljährlich betreut. Nach vier Wochen Hoffen und Bangen schlüpften dann doch noch drei Küken. Doch die nächste Hiobsbotschaft ließ nicht lange auf sich warten „Zwei Jungtiere haben es leider nicht geschafft“, bedauert Frenzel.

Umso hingebungsvoller kümmern sich die Kinder jetzt um Bella und das zum Glück verbliebene Küken. Sie füttern sie, geben ihnen Wasser und beobachten, wie die Glucke ihr Kleines aufzieht. Die tierischen Mitbewohner hat die Kita dem Rassegeflügelzuchtverein Brackwede zu verdanken. Züchterin Sabine Leistner, die sich selbst als „Bellas Mama“ bezeichnet, glaubt, dass die kühle Witterung die längere Brutzeit verantwortlich ist: „Das ist Natur. Es war ungewöhnlich kalt. Dann müssen die Hennen auch schon mal länger brüten“.

 

Ganz bewusst für die Kita ausgewählt hat Leistner ein Cochin-Huhn. „Cochins sind besonders menschenfreundlich“, sagt die Expertin. Und richtig: Als Jannis, Maya und Jule vorsichtig das Außengehege betreten, pickt Bella nach anfänglicher Vorsicht die Körner aus der Hand der Kinder. „Kinder müssen sich auf die Tiere einstellen, sie mit Vorsicht und Respekt behandeln“, erläutert die gelernte Erzieherin, heute Berufsschullehrerin für den Berufsstand, mit Weiterbildung zum Thema „Soziales Lernen mit Tieren“ besucht hat. Demnach sind gerade Nutztiere besonders authentisch: „Wenn Bella kommt, können die Kinder sicher sein, dass sie sie mag“.

In einigen Wochen wird Bella wieder nach Hause zurückziehen. Begleitet werden soll sie dabei von einigen Kindern und Eltern, die die Glucke und ihren Nachwuchs an den Wochenenden versorgt haben.

Vielleicht kann das bislang namenlose Küken dann auch getauft werden. „Ob es ein Huhn oder ein Hahn wird, wissen wir erst in einigen Wochen“, erklärt Leistner.

DRK Kita Nestwerk feiert mit fröhlichem Familienfest ihren 15. Geburtstag

Lina, Lina und Janne wurden zur Feier des Tages wunderschön geschminkt und haben sich tollen Kopfschmuck gebastelt.
Die siegreichen Mini-Kicker Fiete (von links), Dilujan, Jannik, Emil, Milutin, Tom (hinten), Michael und Bercay
Maya (vorne, von links), Wioletta Freitag, Deniz Ersoy Porcu, Chiara, Bezirksbürgermeister Holm Sternbacher (hinten, von links), Sachgebietsleiterin Sozialarbeit Angelika Riedrich, Kita-Leiterin Ursula Reinsch und Kreisgeschäftsführer Ralf Großegödinghaus (alle DRK) präsentieren die Geburtstagstorte, die von der Jury zum Sieger des Backwettbewerbs gekürt wurde.

Mit einem fröhlichen Familienfest hat das Ende 1999 als Kindertagesstätte eröffnete heutige Familienzentrum Nestwerk des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) seinen 15. Geburtstag gefeiert. Elternbeirat, Förderverein und Mitarbeiter der Kita hatten ein kurzweiliges Programm ausgearbeitet, um gemeinsam mit den kleinen und großen Gästen einen unbeschwerten Nachmittag zu verbringen. Ursula Reinsch, die 2009 die Leitung der Kita übernahm, dankte den Sponsoren und allen Helfern für die engagierte Vorbereitung. „Eine tolle Stimmung und letztendlich trockenes Wetter – es hätte nicht besser laufen können“, freute sie sich.

DRK-Kreisgeschäftsführer Ralf Großegödinghaus überbrachte die Glückwünsche des Trägers und dankte dem Team für sein Engagement. Bezirksbürgermeister Holm Sternbacher gratulierte im Namen der Bezirksvertretung und hob die Rolle des Nestwerks in der Heeper Kita-Landschaft hervor: „Es ist toll zu sehen, was hier für die Bildung unserer Kinder getan wird“. Als Jury waren Großegödinghaus, Sternbacher und Angelika Riedrich, DRK Sachgebietsleiterin Sozialarbeit, damit beauftragt, einen Sieger aus sechs zur Prämierung eingereichten Geburtstagstorten auszuwählen – eine schwierige Aufgabe, zumal die Prachtexemplare nur nach Optik bewertet werden durften. „Ein undankbarer Job, da alle Torten so schön geworden sind“, haderte Großegödinghaus mit der Situation. Gleichwohl konnte sich die Jury auf ein dreistöckiges Kunstwerk der Familien Freitag und Porcu einigen. „Zwei Tage haben wir an der Torte gearbeitet“, sagte die ambitionierte Hobbybäckerin Deniz Ersoy Porcu, die schon öfter mit ihrer Partnerin Wioletta Freitag Torten kreierte.

Während sich die Gäste bei Kaffee, Kuchen und Grillwürstchen entspannten, nutzten viele Kinder die Gelegenheit zu einer Fahrt in der Kistenrutsche, die die Freiwillige Feuerwehr Heepen nebst Spritzwasserhaus zur Verfügung gestellt hatte. Zahlreiche Mädchen und Jungen sorgten dafür, dass letzteres während des ganzen Nachmittages zuverlässig gewässert wurde. 

Das Fest nahm seinen Lauf und wurde inzwischen von einer fröhlichen Schar von Schmetterlingen, Prinzessinnen und Pinguinen samt Glitzerkopfschmuck bevölkert, in die sich die Kinder beim Schminken und Basteln verwandelt hatten. Spontane Gesangsdarbietungen in der Kinderdisko sorgten nicht nur für Szenenapplaus, sondern hätten dem The Voice Kids-Finale alle Ehre gemacht.

In einem spannenden und auf beiden Seiten ambitioniert geführten Match zwischen Kindern und Vätern siegten die kleinen Nestwerk-Kicker vor zahlreichen Fans erst im Elfmeterschießen mit 8:9. Höhepunkt des Festes war die Tombola, für die Elternbeirat und Förderverein, allen voran Morris Aust, in monatelanger Arbeit 800 zum Teil hochwertige Gewinne gesammelt hatten. Der Erlös des Festes  kommt dem Förderverein zugute. Davon soll die lang ersehnte Holzspielküche für den Rollenspielbereich in der Sonnengruppe angeschafft werden.

Ende 1999 eröffnete die Kita als integrative Schwerpunkteinrichtung mit zunächst drei Gruppen. Im Herbst 2003 wurde eine vierte Gruppe im Erweiterungsbau eingerichtet, die zugleich eine Natur- und Technikwerkstatt beherbergt. Heute besuchen 76 Kinder im Alter von knapp einem bis sechs Jahren die Einrichtung, davon 16 im Alter von unter drei Jahren und bis zu vier Kinder mit besonderem Förderbedarf.

2009 erhielt das Nestwerk die Zertifizierung zum Familienzentrum. Im April 2012 wurde die Einrichtung als erste DRK-Kita in Bielefeld als „Haus der kleinen Forscher“ ausgezeichnet.

Kleine DRK Rocker lernen English - Musiker Paul Lindsay gibt Kinderkonzert

„What´s your name?“ – Mit rockigen Liedern und einfachen Texten begeistert Paul Lindsay die DRK-Kinder mühelos für die englische Sprache.

Festival-Stimmung im Kindergarten: Paul Lindsay, Entwickler des Early-English-Konzeptes, gab jetzt vor rund 60 Vorschulkindern, Erzieherinnen und Erziehern aus fünf Bielefelder Kitas des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) ein Early English Kinderkonzert. Neben bekannten Liedern aus dem Early English Programm hatte er die Lieder seiner neuen CD „Happy! - English songs for cool kids!“ im Gepäck.

Mit neuen, deutlich rockigeren Liedern zeigt Lindsay dort, was er musikalisch so alles drauf hat. „Eltern sind immer mit dabei, wenn die Kinder zu Hause Early English Songs hören“, sagt der nordirische Lehrer und Musiker. Also seien diesmal in das neue Album musikalische Elemente der Beatles, von Led Zeppelin oder Elvis Presley eingeflossen.

Begeisterte Vorschulkinder feierten beim DRK Kinderkonzert eine rockige Early English Party.

Mit diesen Namen konnten die DRK-Vorschulkinder nichts anfangen (Lindsay: „Die kennt ihr nicht? Das muss sich unbedingt ändern!“), trotzdem waren sie mit Feuereifer dabei. „Wichtig sind dabei reduzierte Texte, dann klappt das eigentlich immer sehr schnell“, sagt Lindsay. Richtig laut wurde es aber bei den Evergreens wie „Ten little fingers“, „Beautiful Coulours“ oder „Happy Birthday“. Deswegen gab es auch viel Lob vom Early English-Erfinder: „Das ist ja toll hier – wie bei einem richtigen Rockkonzert!“ Entsprechend begeistert war Projektleiterin Marita Gelbe-Kruse: „Pauls Lieder sind immer mitten aus dem Leben der Kinder“. Es gehe ums Spielen, Zählen, um Farben, schlechte Laune oder wie man sich begrüßt. „Neu sind Lieder zu aktuellen Themen wie Wackelzähne oder die bevorstehende Schulzeit“, sagt die Kita-Leiterin.

Die Vorschulkinder der DRK Kita Nestwerk sind ganz stolz auf das gemeinsame Foto mit dem Early English Erfinder Paul Lindsay (Mitte)

An der Entwicklung einiger Texte hatten die Early English Experten aller Bielefelder DRK-Kitas im vergangenen Jahr mitgewirkt. „Ein tolles Erlebnis“.

Seit 2009 haben rund 400 Vorschulkinder das Early-English-Programm im DRK Kreisverband Bielefeld e. V. absolviert.

Spielerisch lernen sie dort einfache Lieder und erste Redewendungen in englischer Sprache.