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News | Aktuelles 2014

Kindermund zum Fest - die Kleinsten erzählen uns über Weihnachtsmann und Christkind - von Elena Gunkel

Bald gibt es Geschenke: Marina (5, l.) und Ronja (5) sinnieren über Weihnachtsmann und Nikolaus. - © FOTO: SARAH JONEK

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Bielefeld. Vor allem Kinder und ihre Vorfreude auf Weihnachten machen diese Tage so schön. Aber was wissen die Kleinsten über Weihnachten? Warum feiern wir Weihnachten im Winter und nicht im Sommer? Wo kommen die Geschenke her und wer sind eigentlich der Weihnachtsmann und Nikolaus? Diese und andere Fragen haben wir den Kindern in der DRK-Kita Nestwerk in Bielefeld gestellt und über ihre Antworten gestaunt.

Liebe Kinder, es ist richtig schön bei euch im Kindergarten. Einen Tannenbaum habt ihr geschmückt, auf dem Tisch liegt ein schöner Kranz mit vier Kerzen. Gibt es bald etwa irgendein Fest?

ERIK (6): Ja, klar! Weihnachten!

Was werden wir dann eigentlich feiern?

EMIL (5): Den Geburtstag von Jesus.

Ach so. Jetzt verstehe ich: Christus hat Geburtstag.

EMIL (5): Nicht Christus! Jesus hat Geburtstag. Ich glaube, nächste Woche am Mittwoch.

Verzeihung, ich habe nicht aufgepasst. Und wie feiert man Jesus Geburtstag? Gibt es dann etwas Besonderes, was es sonst das ganze Jahr nicht gibt?

DILUJAN (6): Geschenke!

MARINA (5): Kugeln!

ERIK (6): Kuchen! Ich meine, es gibt Geschenke, wo Kuchen drin ist.

Wo kommen denn die Weihnachtsgeschenke her?

VALERIA (2): Weihnachtsmann bringt sie.

Wer ist denn das?

CAJA (2): Weihnachtsmann ist meine Mama.

ERIK (6): Nein, das ist ein Mann. Ein sehr netter Mann. Er bringt immer Geschenke.

Ist es ein junger oder ein alter Mann?

EMIL (5): Weihnachtsmann ist alt, sehr alt.

Wie alt ist er denn?

MICHAEL (5): Ich denke, mindestens 99 Jahre alt.

EMIL (5): Und ich denke, 140.

ERIK (6): Nein, er ist mindestens 600 Jahre alt. Mindestens. Er ist doch ein Opa.

Und wann kommt der Weihnachtsmann zu euch nach Hause?

RONJA (5): Ich weiß es. Wenn das sechste Törchen aufgeht, dann kommt er.

EMILY (5): Nein, dann kommt kein Weihnachtsmann, dann kommt Nikolaus!

Und wer ist eigentlich dieser Nikolaus? Ist er ein Freund vom Weihnachtsmann?

RONJA (5): Weihnachtsmann ist gestorben und dann wurde er Nikolaus.

MARINA (5): Nein, er stirbt nie! Er muss doch allen Geschenke geben.

ERIK (6): Ich denke, Nikolaus ist der kleine Bruder vom Weihnachtsmann!

Ist Nikolaus also jünger als der Weihnachtsmann?

EMIL (5): Ja, ich glaube, er ist mindestens 40. Und er bringt auch Geschenke.

Und wo versteckt er sie?

MARINA (5): In meinem Stiefel.

Warum nicht unter dem Baum, wie der Weihnachtsmann?

ERIK (6): Unter dem Baum? Unser Weihnachtsmann lässt die Geschenke immer vor der Tür.

MICHAEL (5): Und ich habe einen Wunschzettel für das Christkind gemacht. Und er hat ihn abgeholt. Er lag da draußen nicht mehr. Ich habe nur die Feder aus seinen Flügeln gesehen.

Wer weiß, was macht der Weihnachtsmann im Sommer?

RONJA (5): Er ist im Himmel.

EMIL (5): Nein, am Nordpol, da wohnt er.

Und was macht er dort das ganze Jahre vor Weihnachten?

MICHAEL (5): Er liegt die ganze Zeit im Bett und schläft.

RONJA (5): Nein, er packt die Geschenke ein.

Und wie kommt er zu Dir nach Hause? Mit einem Zug oder einem Auto?

EMILY (5): Nein. Er braucht kein Auto. Er hat doch seine Rentiere. Und die Schlitten.

Und wer kümmert sich um die Rentiere, wenn er schläft?

EMIL (5): Seine Helfer und die Engel. Sie geben den Rentieren zu essen.

Und wie viele Helfer hat er?

ANNA-LIV (3): Ich glaube, 10.

MILUTIN (5): Nein, 12.

ERIK (6): Nein, 100!

Und wie erfährt der Weihnachtsmann, was ihr euch zu Weihnachten wünscht?

ERIK (6): Nikolaus nimmt meinen Wunschzettel mit und gibt ihn dem Weihnachtsmann.

Und was wünscht ihr euch dieses Jahr zu Weihnachten?

MICHAEL (5): Das, was ich auf meinem Wunschzettel geschrieben habe. Aber ich habe schon vergessen was.

Mit freundlicher Genehmigung der Neue Westfälische.

Kostenlose Rotkreuz-App „MeinDRK“ - Mit der Rotkreuz-App sicher durch das Jahr

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Der GPS-Standort hilft bei Bedarf Suchtrupps in Bergen und Wäldern, da die Koordinaten in Länge und Breite durchgegeben werden können. Erkennen von 16 lebensbedrohlichen Situationen und richtig reagieren, das ist das Thema des Kleinen Lebensretters. Er zeigt auch in Bildern die richtigen Maßnahmen, die ein Überleben sichern. Unter Notrufnummern sind die wichtigsten Kontaktnummern für verschiedene Notfallsituationen aufgelistet. Die Meisten kennen die Rufnummern der Polizei 110 und des Euronotrufs 112, viele weitere Notrufnummern wie der DRK-Flugdienst kommen hinzu. Die Notrufnummern der Rotkreuz-App umfassen Rettungsdienste, regionale Giftnotrufzentralen, Apothekennotruf, Bereitschaftsärzte, Autopannen-Notrufe, Geldkarten-Notrufe und psychologische Notrufnummern. Die Nutzer der Rotkreuz-App haben so die passende Hilfe für jeden Notfall mehr

Kita-Kinder schmücken Weihnachtsbaum und backen Waffeln in der Volksbank - DRK Kita Nestwerk erhält 250 Euro Spende

Freuen sich über den wunderschön geschmückten Weihnachtsbaum in der Volksbank: Maya, Leila (vorne v. l.), Ronja, Arya, Marina, Jule, Lorraine, Milutin, Emily (Mitte v. l.), Anne Emmert und Ulla Stegemann (hinten v. l.)

Kinder der DRK Kita und Familienzentrum Nestwerk haben die Volksbank-Filiale in Heepen besucht. Mit Hilfe von Ulla Stegemann und Anne Emmert schmückten sie den Weihnachtsbaum im Verkaufsraum, den bis dahin nur eine Lichterkette zierte. Zuvor hatten sie im Rahmen der täglichen Angebote im Fachbereich Kreativität wunderschönen Christbaumschmuck gebastelt.

Manchmal waren die Arme der Kinder zwar noch etwas kurz, aber mit Hilfe der Erwachsenen, die die Kinder kurzerhand in die Höhe hoben, konnten auch die obersten Zweige des Baumes geschmückt werden. Schnell waren die mitgebrachten bunten Kugeln und Sterne untergebracht und der Weihnachtsbaum in der Volksbank-Filiale in ein wahres Schmuckstück verwandelt. Zur Belohnung konnten sich die Kinder mit Getränken und Plätzchen stärken. Unvergesslich war die anschließende Besichtigung des Tresorraums. „Da wurde selbst der kurzfristige Aufenthalt hinter Gittern zu einem großen Abenteuer mit Spaßfaktor“, schmunzelt Kita-Leiterin Ursula Reinsch.

Eine weitere Gruppe von Vorschulkindern stellte mit ihren Erzieherinnen Ulla Stegemann und Heike Nordsieck Waffelteig her. Als besonderen Service für die Kunden der Volksbank buken Kinder und Erzieherinnen als Überraschung in der Adventszeit in der Filiale frische Waffeln und verschenken diese noch warm und lecker duftend an die Kunden. Als Dankeschön für beide Aktionen erhielt das Familienzentrum eine Spende der Volksbank Bielefeld-Gütersloh eG in Höhe von 250 Euro.

Mit den Kindern die Natur entdecken - Bezirksamt Heepen bezuschusst Kita-Garten

Den Lauf des Gartenjahres kennen lernen: Eltern und Kinder machen den Nutz- und Gemüsegarten gemeinsam winterfest

Über einen Zuschuss des Bezirksamtes Heepen in Höhe von 400 Euro konnte sich jetzt die DRK Kita und Familienzentrum Nestwerk freuen. Gefördert wurden Kindertagesstätten und Schulen, die einen Garten betreiben oder diesen in 2015 anlegen wollen. Der Betrag ist für die Reparatur des Gartenhäuschens und die Anschaffung eines Pflanztisches im Nutz- und Gemüsegarten bestimmt.

1998 wurde die Einrichtung auf dem ehemaligen Gelände des Hofes Rüggesiek der Familie Depenbrock vom DRK Kreisverband Bielefeld erbaut. Das Gebäude ist eingebettet in das rund 4.000 Quadratmeter große Außengelände. Der alte Baumbestand mit fünf großen Eichen verleiht der Anlage einen besonderen Charme.

Von Beginn an war der Nutz- und Gemüsegarten als Teil des Fachbereiches Natur und Technik wichtiger Bestandteil der Konzeption. „Beim Pflanzen, Pflegen und Ernten entdecken die Kinder die Natur spielerisch“, sagt Kita-Leiterin Ursula Reinsch. Dabei lernen die Kleinen nicht nur, woher das Gemüse kommt. Als Nachwuchsgärtner übernehmen sie Verantwortung für die Beete und entwickeln so Wertschätzung für Lebensmittel. Sie lernen, achtsam mit Natur und Umwelt umzugehen, und auf Tiere wie Insekten oder Würmer Rücksicht zu nehmen.

Neben Aussaat, Pflege und Ernte zählen Projekte wie gemeinsames Kochen, Lagerfeuer und Eltern-Garten-Aktionen zur Vorbereitung des Gartens im Frühjahr und Herbst zu den Höhepunkten des Garten-Jahres. Besondere Attraktionen sind dort das Insektenhotel und ein Huhn, das jedes Jahr seine Brutzeit in der Einrichtung verbringt.

Mitarbeiterinnen der ersten Stunde geehrt - 15 Jahre DRK Kita Nestwerk und drei Dienstjubiläen

Feiern vier Jubiläen in der Kita Nestwerk: Angelika Riedrich (2. R. v. l.), Ursula Stegemann, Christiane Beckmann, Christiane Krüger, Ursula Reinsch (alle DRK ) Lavinia (1. R. v. l.), Nazdar, Bercay und Emil.

Vierfachen Grund zur Freude gab es in der Kita Nestwerk des Deutschen Roten Kreuzes (DRK): Neben dem 15-jährigen Bestehen der Einrichtung konnten gleich drei Dienstjubiläen gefeiert werden.

Kita-Leiterin Ursula Reinsch gratulierte Christiane Krüger zum 15-jährigen Dienstjubiläum. Die stellvertretende Kita-Leiterin ist verantwortlich für den Fachbereich Naturwissenschaften und trug maßgeblich zur Auszeichnung zum „Haus der kleinen Forscher“ bei. Auch Ulla Stegemann blickt auf 15 Dienstjahre in der Kita Nestwerk zurück. Die Erzieherin bereichert seitdem den Fachbereich Kreativität mit zahlreichen Ideen und Initiativen. Ein besonderer Dank galt Christiane Beckmann, die seit 20 Jahren für den DRK Kreisverband Bielefeld tätig ist und im Fachbereich Kleinkindpädagogik arbeitet.

„Die drei haben im Laufe ihres Berufslebens viele Veränderungen in der pädagogischen Arbeit miterlebt, waren aber immer auf dem neuesten Stand und offen für Innovationen“, fasste Reinsch die Leistungen der Erzieherinnen zusammen. „Als Mitarbeiterinnen der ersten Stunde prägten sie von Beginn an das Gesicht der Einrichtung und sind heute unverzichtbare Ratgeber für jüngere Kolleginnen“, sagt die Kita-Leiterin.

Angelika Riedrich, Sachgebietsleiterin Sozialarbeit, gratulierte als Vertreterin des DRK Kreisverbandes im Rahmen einer Feier mit Kindern und Erzieherinnen zum Geburtstag der Kita und dankte den Jubilarinnen für Treue und Einsatzbereitschaft „Diese Kita ist besonders, weil sie als einzige vom DRK selbst geplant und gebaut wurde“, sagte sie. Das Jubiläum des Familienzentrums soll im Frühjahr 2015 offiziell gefeiert werden.

Kita-Kinder als Stromdetektive unterwegs - DRK Kita Nestwerk erhält zum zweiten Mal Auszeichnung „Haus der kleinen Forscher“

Die Glühbirne leuchtet: Emil (v. l.) und Maximilian haben erfolgreich den Stromkreis geschlossen.

Als erste Einrichtung des DRK Kreisverbandes Bielefeld hat die Kita Nestwerk die Re-Zertifizierung als „Haus der kleinen Forscher“ erhalten. Zwei Jahre nach der Verleihung des Titels stellte die Kita erneut ihr besonderes Engagement in der frühkindlichen naturwissenschaftlichen Bildung unter Beweis.

Das Zertifikat wird nach festen Qualitätskriterien vergeben und für zwei Jahre verliehen. Erzieherinnen und Erzieher müssen sich dabei regelmäßig fortbilden, Experimente und Projekte zu naturwissenschaftlichen Phänomenen im Kita-Alltag durchführen und diese dokumentieren. „Kinder sind neugierig und begeisterungsfähig. Sie beobachten ihre Umwelt und wollen dem Alltäglichen auf den Grund gehen“, sagt Kita-Leiterin Ursula Reinsch und erzählt, dass Forschen und Experimentieren im Rahmen der täglichen Angebote besonders beliebt bei den Kindern sei.

„So ist auch die Idee der Stromdetektive entstanden“, erläutert Christiane Krüger, die gemeinsam mit Daniela Koch dafür sorgt, dass die Kinder immer wieder etwas Neues entdecken können. Wenn die Kinder beobachteten, dass das Licht an oder ausgeht, sobald sie einen Lichtschalter betätigen, wollen sie es genau wissen: Was passiert, wenn ich auf den Schalter drücke? Warum wird die Lampe hell? Was ist Strom? Woher kommt der? „Die Fragen nahmen gar kein Ende. Da drängte sich die Projektidee geradezu auf“, sagt Krüger.

Dass beinahe in jeder Ecke Stromquellen zu finden sind, entdeckten die Stromdetektive bei einem Rundgang durch das Familienzentrum. Steckdosen, Lichtschalter, Computer oder Küchengeräte haben sie dabei mit Klebepunkten versehen. Danach ging es an die Forschung: Die Kinder bastelten Stromkreise und fanden dabei heraus, welches Material Strom leitet und welches nicht – und warum das so ist. Bei Ausflügen entdeckten sie Windräder, Häuser mit Solaranlagen auf den Dächern und Strommasten und erfuhren, wie der Strom in die Steckdose  kommt. Und  dass  die  Hörner  an Straßenbahnen  und  Zügen Stromabnehmer heißen, wissen die kleinen Stromdetektive jetzt auch ganz genau.

Den Fachbereich „Natur und Technik“ gibt es in der DRK Kita Nestwerk schon seit 12 Jahren. 2003 wurde im Erweiterungsbau eine Natur- und Technikwerkstatt eingerichtet. Kita-Leiterin Ursula Reinsch ist daher zu Recht stolz: „Das „Haus der kleinen Forscher“ bietet uns eine ideale Plattform, um die Kinder in unserer Einrichtung noch systematischer für naturwissenschaftliche und technische Phänomene zu interessieren und zu begeistern.“

Weitere Informationen: Ursula Reinsch | Telefon 05 21 – 336 76 96

„Kannst Du mich verstehen?“ Kinder aus Heeper DRK Kitas erforschen Kommunikation

Tim (v. l.) und Devin experimentierten mit einem schnurlosen Telefon zum Thema Kommunikation.

Smartphone, Tablet-PC, Internet – viele Kinder nutzen alltäglich und ganz selbstverständlich elektronische Medien. Technische Neuerungen beeinflussen die Art, wie sie ihre Welt erleben. Dies bietet Chancen und Risiken zugleich. Damit Kinder den Umgang mit moderner Kommunikation erlernen können, müssen sie die Grundlagen des Informationsaustausches verstehen. Grund genug also für rund 140 Mädchen und Jungen aus den Heeper DRK Kitas Nestwerk, Heeper Strolche und Lummerland, anlässlich des bundesweiten Tages der kleinen Forscher Arten und Wege der Kommunikation zu erkunden.

An diesem Tag entdeckten die Nachwuchsforscher anhand Klangschalen oder Bestecktelefonen, wie Schallwellen Geräusche übertragen.

Emil (li) lässt „Roboter“ Milutin einen Turm bauen. Laura (v. l.), Jona, Chiara und Maximilian beobachten gespannt.

„Das hört sich an wie ein Gong“, stellt die sechsjährige Emilia fest. Mithilfe von Seilen machen die Kinder das Prinzip sichtbar. Sie schicken Wellen vom einen Ende des Seils zum anderen. „Kinder wollen wissen, wie die Welt funktioniert. Das macht Spaß und sie lernen ganz von selbst“, sagt Kita-Leiterin Marita Gelbe-Kruse.

„Unsere Kinder wachsen in einer digitalisierten Gesellschaft auf. Sie sollten daher so früh wie möglich verstehen, was hinter der Technik steht“, ergänzt Kita-Leiterin Christina Grabow. Andere Gruppen experimentieren daher mit selbst gebastelten Dosentelefonen oder erforschen, warum der Empfang bei schnurlosen Telefonen oder Handys manchmal gestört ist.

 

Konzentriert: Maximilian (v. l.), Quentin, Dilujan und Emil machen mit Seilen Schallwellen sichtbar.

Dazu verpacken die Kinder ein Telefon wechselweise in Handtücher, Pappkartons, Kunststoffeimer, Alufolie oder Metalltöpfe. Warum das Telefon im Kochtopf nicht klingelt, ist für Mailin (6) ganz einfach. „Der Topf sagt nein“, sagt sie.

„Durch altersgemäße Experimente entwickeln Kinder schon früh Begeisterung für Naturwissenschaften und Technik. Das ist der beste Ansatz für jede weitere Förderung“, sagt Kita-Leiterin Ursula Reinsch. Deswegen erforschen die Kinder in DRK Kitas seit Herbst

2009 regelmäßig mathematische und naturwissenschaftliche Phänomene aus ihrem Alltag. Das Engagement der drei Heeper DRK Einrichtungen wurde von der Stiftungsinitiative Haus der kleinen Forscher zwischenzeitlich belohnt: Alle sind zum „Haus der kleinen Forscher“ zertifiziert.

Information

Das „Haus der kleinen Forscher“ ist eine bundesweite Stiftungsinitiative, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Sie hilft mit ihren Angeboten Pädagogen dabei, Mädchen und Jungen im Kindergarten- und Grundschulalter bei ihrer Reise in die Welt der Naturwissenschaften, Mathematik und Technik zu begleiten. Dabei stellt die Stiftung den teilnehmenden Einrichtungen kostenlos Arbeitsunterlagen zu verschiedenen Themen zur Verfügung. Bundesweit haben sich bislang rund 27.000 Kitas und Grundschulen der Initiative angeschlossen.

www.haus-der-kleinen-forscher.de

Flauschiger Nachwuchs in der DRK Kita Nestwerk - Sechs frisch geschlüpfte Küken begeistern Kita Kinder

Für Emily (v. l.) und Projektleiterin Stefanie Frenzel sind die Küken eine spannende Angelegenheit

Über tierischen Nachwuchs konnten sich jetzt die Kinder der DRK Kita Nestwerk am Rüggesiek freuen. Am Freitag schlüpften sechs niedliche Küken und sind seitdem die Stars in der Kita. In einem Projekt haben die Kinder ihre Entwicklung vom Ei bis zum Schlüpfen verfolgt. Jetzt kümmern sie sich darum, dass es den Jungtieren gut geht.

Die fünfjährige Emily, Oskar (4) und Michael (4) sind an diesem Morgen die ersten, die angeleitet von Projektleiterin Stefanie Frenzel Henne „Berta“ und ihrem Nachwuchs einen Besuch abstatten. Die frisch geschlüpften Küken tapsen dort unbeholfen umher und wissen noch gar nicht so recht, was ihnen geschehen ist. „Wir lassen die Kinder nach und nach in Kleingruppen in den Käfig, damit der Stress für die Glucke und ihre Kleinen nicht zu groß wird“, erklärt die Erzieherin. 

Henne Berta kümmert sich fürsorglich um ihren Nachwuchs

Die Begeisterung der Kinder ist groß, der Respekt vor den quirligen Küken aber noch größer. Schließlich traut sich Emily, das flauschige Gefieder zu streicheln. „Ist das weich“, staunt sie.

Erstmalig hatte Geflügelhalter Peter Janzen der Einrichtung die Henne und 10 Eier zur Verfügung gestellt. So konnten die Kinder das Tier versorgen und beobachten, wie die Küken schlüpfen. 21 Tage lang brütete Berta die Eier aus. Während dieser Zeit lernten die Kinder vieles über das Ei und das Huhn. Doch: „Das Spannendste ist immer, wenn die Küken schlüpfen“, sagt Kita-Leiterin Ursula Reinsch. Dennoch mussten sich die Kinder bis zum folgenden Tag gedulden, bis Berta einen Blick auf ihren Nachwuchs zuließ.

Ganz ruhig bleibt das Küken in der Hand sitzen

„Das Gefieder der Küken musste erst trocknen – das war eine Geduldsprobe für die Kinder", schmunzelt Reinsch. „Leider waren ein paar Eier unbefruchtet. Andere Küken konnten sich nicht aus dem Ei befreien", bedauert sie.

Dennoch seien alle von der Aktion begeistert: „Auch die Eltern“, berichtet die Kita-Leiterin. Diese kümmern sich an den Wochenenden mit ihren Kindern um Henne und Küken. Während der Kita-Ferien übernimmt die benachbarte DRK Kita Heeper Strolche die Pflege. Doch für immer können die schnell heranwachsenden Küken nicht bei den Kindern bleiben. Nach den Sommerferien nimmt sie Hühnerhalter Janzen wieder mit nach Hause. Und vielleicht legen sie in einem Jahr selbst Eier.

Spielend Englisch lernen - 5 Jahre Early English im DRK Kindergarten

Ganz nah dabei: Isabel, Leni, Laureen, Carlotta, Emilia und Thomas (v. l.) lernen mit Early-English-Erfinder Paul Lindsay (Mitte) Lieder und erste englische Redewendungen.

 „Hello, my name is Paul. How are you?” Mit seinen ersten Sätzen zaubert der nordirische Lehrer und Musiker Paul Lindsay ein Lächeln auf die Gesichter der Kinder. “I am very well, thank you”, tönt es ihm vielstimmig entgegen. Lindsay, Entwickler des Early-English-Konzeptes, feierte jetzt mit rund 80 Vorschulkindern, Erzieherinnen und Erziehern aus allen acht Bielefelder Kitas des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) fünf Jahre Early English im DRK. Dort lernen alljährlich Kinder im letzten Kindergartenjahr Lieder und erste Redewendungen in englischer Sprache.

 „Eigentlich hat mich ein Vater auf die Idee gebracht“, erzählt Lindsay von den 15 Jahre zurück liegenden Anfängen des Konzeptes. Dieser wünschte sich für seine fünfjährige Tochter Englischunterricht. „Es gab keine Materialien.“ Also habe er alles zuerst an seinen eigenen Kindern ausprobiert.

Happy birthday: Musiker und Lehrer Paul Lindsay (re) singt mit Vorschulkindern aus allen DRK-Kitas zum fünfjährigen Jubiläum des Early-English-Programms.

Die Methode ist verblüffend einfach: „Die Kinder spielen Englisch und haben dabei so viel Spaß, dass sie das Lernen gar nicht bemerken“, sagt Lindsay, greift zu seiner Gitarre und zeigt, wie das in der Praxis aussieht: „English is easy, English is fun“, „One little, two little, three little fingers”, “Beautiful colours” – es wird richtig laut, als die kleinen Sprachtalente die bekannten Lieder mitsingen. „Musik und Rhythmus unterstützen die in diesem Alter besonders ausgeprägte Merkfähigkeit der Kinder“, erläutert Projektleiterin Marita Gelbe-Kruse. Die Aussprache falle den Mädchen und Jungen leicht und die Worte werden ihnen schnell vertraut. „So wird die gesamte spätere Sprachkompetenz gestärkt.

“Kindergartenkinder, die schon englische Grammatik büffeln und Vokabeln pauken, anstatt mit ihren Freunden zu spielen? „Davon ist unser Early English-Konzept weit entfernt“, sagt Gelbe-Kruse. Der English-Kurs sei nicht mit dem Schulunterricht vergleichbar. Die Methode basiert auf dem Erlernen von kurzen, einfachen und eingängigen Liedern, in denen jeweils ein Lernziel enthalten ist. Sie erzählen die Geschichte von Annie und Alex, die auf ihrer Reise durch das „Rainbowland“ viele Abenteuer erleben.

Der Early-English-Kurs findet über einen Zeitraum von etwa acht Monaten einmal wöchentlich in Kleingruppen statt. Die Kursgebühr beträgt 46 Euro. Darin enthalten sind Unterrichtsmaterialen, eine CD und die Teilnahme am Annie und Alex-Mini-Musical zum Ende der Kindergartenzeit. Seit 2009 haben rund 300 Kinder das Early-English-Programm im DRK Kreisverband Bielefeld e. V. absolviert. Bundesweit nehmen etwa 5.000 Kinder an dem Programm teil. Information unter  www.annie-alex.com.

DRK Kita Nestwerk gewinnt 1.000 Euro - Mit Gewinn Außengelände noch attraktiver machen

Strahlen um die Wette: (V. l.) Maurice Aust (Förderverein Kita Nestwerk), Johann Siemens (real), Ursula Reinsch und Anja Kobusch (beide DRK Kita Nestwerk) freuen sich, dass bald neue Bänke und Bewegungselemente für den Garten der Kita angeschafft werden kön-nen

Einen Scheck im Wert von 1.000 Euro überreichte jetzt Johann Siemens, stellvertretender Geschäftsleiter des real,- Marktes Schweriner Straße, der Leiterin der DRK Kita und Familienzentrum Nestwerk Ursula Reinsch. Kinder der Einrichtung sangen als kleines Dankeschön für die Initiatoren der Aktion ein Frühlingslied. Maurice Aust hatte für den Förderverein der Kita an einer Verlosung der real,- Initiative „familymanager“ teilgenommen.

„Wir hatten die Teilnahme an der Aktion vor etwa einem Jahr fast schon wieder vergessen“, erzählt Reinsch. Umso größer war die Freude über den überraschenden Gewinn. Mit dem Geld könnten nun Bänke und mobile Elemente für einen Bewegungsparcours im neu gestalteten Außenbereich der DRK Kita angeschafft werden.

Seit 2007 verlost der real,- familymanager mit der Aktion „Sie kaufen. Wir spenden“ bundesweit jeden Tag 1.000 Euro an Kindergärten und Tageseinrichtungen. Fast 2,4 Millionen Euro wurden so bereits an Kitas ausgeschüttet. Anmeldeformulare liegen in allen real,- Märkten aus oder können unter www.familymanager.de abgerufen werden.